Berlin

 

 

 

 

 

Fest zum Tag der Deutschen Einheit

 

 
 

 

Die deutsche Wiedervereinigung ist volljährig geworden und wir nutzten den Feiertag, um für ein langes Wochenende nach Berlin zu fliegen.

Seit den letzten Besuchen, die lange zurück liegen, hat sich hier sehr viel getan und wir waren gespannt auf die vielen städtebaulichen Neuerungen, die inzwischen so neu auch nicht mehr sind, und natürlich darauf, altes wieder zu sehen, oft mittlerweile renoviert und in neuem Glanz erstrahlend.

Berlin hat uns (mal wieder) sehr fasziniert mit seinen beeindruckenden Bauwerken und Architekturen, seinen schönen alten Häuserfassaden in breit angelegten, vielfach von Bäumen gesäumten Straßen, seinen verschachtelten Hinterhöfen, seinem multikulturellen Neben- und Miteinander in den Kiezen, seiner seit jeher bunten und lebendigen alternativen Szene und seinen unzähligen Ausgehmöglichkeiten.

Besonders gefallen hat es uns in Kreuzberg, am Prenzlauer Berg und in den Hackeschen Höfen. Aber auch die Fahrt in der Buslinie 100 oben in der ersten Reihe des Doppeldeckerbusses war sehr schön: Zwischen Alexanderplatz und Bahnhof Zoo kommt man dabei wie bei einer Sightseeing-Tour an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei, u.a. an der Siegessäule, am Reichstagsgebäude, am Berliner Dom und am Roten Rathaus.

Beeindruckend ist auch die "East Side Gallery" - der mit 1,3 km km längste am Stück erhaltene Rest der Berliner Mauer. Hier kann man nicht nur einen kleinen Eindruck davon bekommen, wie es gewesen sein muss, als West-Berlin noch von der Mauer umgeben war, sondern auch gute bzw. lustige Graffiti bestaunen, die teilweise leider dem Verfall Preis gegeben sind bzw. übersprayt wurden.

Unser Fazit lautet auf jeden Fall: Bis zum nächsten Berlin-Besuch werden wir nicht wieder so viel Zeit verstreichen lassen - Berlin ist toll und immer eine Reise wert!

Auf den folgenden Seiten gibt es ein paar Eindrücke von unserem Berlin-Wochenende, teilweise vermischt mit alten Bildern von einem Aufenthalt in der Zeit vor der Wende.

 

 

 

 

Unterkunft

Da wir gerne morgens in Ruhe einen Kaffee trinken bevor wir unter die Menschen gehen, haben wir uns gegen ein Hotel und für ein kleines Apartment entschieden. Dieses sollte irgendwo gelegen sein, wo man fussläufig interessante Kneipen, Restaurants und Cafés erreichen kann. So fiel unsere Wahl auf die Görlitzer Straße am Görlitzer Park in Kreuzberg, im ehemaligen SO36 - also mitten im multikulturellen Kiez:

 

 
 

"Unser" Altbau am Görlitzer Park

Afrikanisches Zimmer

 
 

 

Diese Standortwahl erwies sich als goldrichtig für uns, da wir v.a. auf der Oranienstraße genau das fanden, was wir gesucht hatten. So haben wir zum Beispiel hervorragend in einem Restaurant namens "Mirchi" bzw. "Amrit" gegessen. Beide Lokalitäten gehören irgendwie zusammen und bieten leckere asiatische Speisen aus Singapur bzw. Indien an und das zu vergleichsweise günstigen Preisen.

Von den Kneipen hat es uns u.a. im "Elefanten" gut gefallen, wo man sich das Rauchen auch noch nicht hat verbieten lassen - wie auch in den meisten der kleinen Kneipen rund um den Heinrichplatz.

 

 

 

   

 

 

 

Stadtansichten

 

Mehr Stadtansichten

 

Potsdamer Platz im Wandel

 

  Mauerreste

 

 
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