HEAD> Reisebericht Neuseeland, Nordinsel: Von Castlepoint nach Auckland

Castlepoint und Auckland

 

 

 

 

Da wir den Campingplatz in der Nähe des Kaps nicht einladend fanden, fuhren wir weiter in den hübschen, kleinen Weinort
Martinborough, wo einer der besten Top10-Campingplätze zu finden ist:
Schön ruhig am Ortsrand an einer Weide gelegen, nicht zu gross und sehr gute Facilities.
Um den zentralen Platz in der Ortsmitte gruppieren sich einige Restaurants und überall laden Weingüter zur Weinprobe ein.
Das Anbaugebiet ist allerdings recht klein und was entlang den Straßen euphorisch als „Wine Trail“ bezeichnet wird ist,
wenn man wirkliche Weinanbaugebiete kennt, ein Witz, denn es gibt kaum Weinstöcke zu sehen.
Angebaut wird hauptsächlich Spätburgunder, den wir jedoch nicht probiert haben, da wir bereits unseren Rotweinfavoriten
aus einer anderen Region der Nordinsel haben (Peter Yealands).

(Bilder zum Vergrößern bitte jeweils anklicken)

 

 

 

 

 

Ähnlich abgelegen wie Cape Palliser im Süden ist der kleine Küstenort Castlepoint im Osten –
aber auf jeden Fall diesen Umweg wert, zumindest bei schönem Wetter.
Der dortige Leuchtturm dient als Orientierungspunkt für Schiffe, die von Südamerika kommend den Hafen von Wellington ansteuern.
Der Ort selbst ist mit seinen schönen Sandstränden ein beliebtes Ferienziel und Surfspot.
Der Maori-Name Rangiwhakaoma bedeutet „wo der Himmel läuft“.
Man kann die Stimmung nicht in Bildern einfangen - die Ruhe, die Abgeschiedenheit, das Rauschen des Meeres.
Ein schöner Ort zum Verweilen.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Rückweg nach Auckland fuhren wir dann in drei Etappen über New Plymouth und den entspannten Surferort Raglan an der Westküste.
Ich habe hier kaum mehr Bilder gemacht, ich war einfach auch "überbildert" sozusagen und habe eh schon viel zu viele gemacht.

Die "Three Sisters" an der Westküste hätten wir gerne noch gesehen, aber leider war gerade Flut, von daher kein Glück.
Da wir auf unserem Weg gen Norden quasi an den Waimoto Glühwürmchenhöhlen vorbeikamen, wollte ich es jetzt selbst wissen.
Ich hatte es anfangs ja bereits erwähnt, als wir in den Waipu Caves waren, und kann hier nur nochmals bekräftigen:
No, No, No,No, don't do it! Schaut euch lieber Waipu oder eine andere unbekanntere Glühwürmchenhöhle an. Es ist zwar nicht schlecht,
ganz leise mit dem Boot untern ihrem Leuchtpunktsternenhimmel durchzufahren, aber das Ganze ist einfach zu teuer und zu voll.

Einen schönen Zwischensztopp mit Übernachtung hatten wir noch in Raglan an der Westküste, ein sehr netter Surferort
mit kleiner Infrastruktur, für uns mal wieder perfekt.

Am Ende unserer Reise verbrachten wir dann noch zwei entspannte Tage in Auckland, wo wir ein schönes City Apartment
mit Parkplatz im Auckland City Towers im zentrumsnahen Stadtteil Newmarket fanden.
Mit rund 1,4 Millionen Einwohnern ist Auckland die größte Stadt Neuseelands, in welcher etwa ein Drittel
der neuseeländischen Bevölkerung lebt. Der Maori-Name Tāmaki Makaurau bedeutet „Eine junge Schönheit mit 100 Liebhabern“.

Das Stadtgebiet erstreckt sich auf einem Gebiet mit 53 inaktiven Vulkanen an einer geschützten Meeresbucht,
in welcher zahlreiche Segelboote vor Anker liegen, weswegen die Stadt auch als „City of Sails“ („Stadt der Segel“) bezeichnet wird.
In keiner anderen Stadt der Erde gibt es so viele Segelboote pro Einwohner wie in Auckland.
Das alte Hafenviertel wurde inzwischen modernisiert und ist heute eine allseits beliebte Flaniermeile
mit zahlreichen Cafés und Restaurants. Die kompakte City mit einigen Hochhäusern und dem die Skyline prägenden Sky Tower
befindet sich südlich des Hafens entlang der Queen Street.
So liessen wir unsere Reise gemütlich ausklingen, bummelten durch die Stadt und unternahmen einen kleinen Ausflug mit der Fähre
zur vorgelagerten und sehr beliebten Ferien- und Ausflugsinsel Waiheke.

 

Auckland Skyline-Ansichten

 

 

 

 

Rathaus am Aotea Square

 

 

   

 

Fährterminal

Öffentliche Bibliothek am Hafen

 

 

   

Wynyard Crossing

Viaduct Basin mit Skyline

 

 

 

 

  

Architektur am Hafen

 

Flaniermeile

Silo Park

 

 

 

 

Die "richtigen" Yachten ...

 

 

 

 

 

Bootstrip nach Waiheke Island

 

 

 

 

 

 

 

  

 

Rangitoto Island

 

 

 

 

 

     

Fazit:

Auch wenn wir zustimmen, dass die Südinsel im Landschaftsvergleich insgesamt vorne liegt, sind wir doch sehr froh,
uns für beide Inseln gleich viel Zeit genommen zu haben, denn das, was wir auf dieser Reise sehen durften,
war so unglaublich vielseitig und schön und kann gut mit der Südinsel mithalten.

Sollten wir ein weiteres Mal nach Neuseeland kommen, würden wir uns wahrscheinlich vorab
gezielt eine oder zwei Regionen zum längeren Verweilen auswählen und nicht mehr so viel fahren,
denn in Neuseeland kann man einfach überall sehr viel unternehmen und die Landschaften
sind auf vergleichsweise kleinem Raum extrem vielfältig.

 

 

 

 

 

 

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