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Buchtipps Südliches Afrika |
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J.M. Coetzee: Der Junge. Eine afrikanische Kindheit /Boyhood: A Memoir. Scenes from provincial Life
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Mit seinem Rückblick auf die eigene Kindheit ist Coetzee eine einfühlsame Beschreibung |
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Disgrace
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Der Protagonist David Lurie, Anfang Fünfzig und Professor an der Technical University Das Buch ist übrigens auch im englischen Original leicht verständlich geschrieben. |
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/ Waiting for the Barbarians
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Kritik an Unterdrückung und Unrecht im Stil Kafkas
„Warten auf die Barbaren“ beschreibt das Verhältnis von Macht und Ohnmacht |
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Tippi of Africa
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Ein wunderschönes Afrika-Fotobuch, das mittels zahlreicher beeindruckender Aufnahmen |
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The Pickup
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„… Gehn wir in ein andres Land ...
Diese dem Roman vorangestellten kurzen, verlockend klingenden Worte aus einem Gedicht |
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Die Mma Ramotswe – Krimi-Reihe / The No. 1 Ladies' Detective Agengy |
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Die Mma Ramotswe-„Krimis“ sind keine Detektivgeschichten im klassischen Sinn,
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Long Walk To Freedom
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Die Lebensgeschichte des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten und |
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The eye of the Leopard |
Selbstfindung auf afrikanisch
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Warum bin ich der, der ich bin, und kein anderer?“ fragt sich der Protagonist
Hans Olofson schon als kleiner Junge. Fortan ist sein weiteres Leben geprägt von der
Suche nach sich selbst und einem Sinn in seinem Leben.
Aufgewachsen in der nordschwedischen Provinz bei seinem trunksüchtigen Vater und
ohne die Mutter je gekannt zu haben prägen Verwirrung, Furcht, Antriebslosigkeit und
das nie verebbende Gefühl, im Grunde nicht gebraucht zu werden, seine Kindheit und Jugend.
Der Traum eines anderen liefert ihm als jungen Erwachsenen ein Motiv für eine Reise
in das postkoloniale Afrika, wo er letztendlich zwanzig Jahre verbringen wird, weiterhin
auf der Suche nach seinem eigenen Ich und bestrebt, seinen Platz in der fremden, von
krassen Gegensätzen und zahllosen Ungerechtigkeiten geprägten Gesellschaft zu finden.
Das Aufeinandertreffen der europäischen und der afrikanischen Kultur beschreibt
Mankell dabei treffend als „zwei verschiedene Formen von Armut, die sich gegenüberstehen,
und deren gemeinsamer Treffpunkt ihre eigene Perspektivlosigkeit ist“ - was auch die
Situation Hans Olofsons auf den Punkt bringt.
War er in seiner Kindheit für seinen besten Freund damals nur der „Knappe“, kehren sich
nun die Verhältnisse ohne eigenes Zutun unversehens um und er rutscht durch glückliche
Umstände in die Rolle eines weißen Farmers mit einem Heer afrikanischer Untergebener
unter sich. In seinem Bemühen, alles richtig und gut zu machen, muss er im Lauf der
Zeit jedoch einsehen, dass althergebrachte Wertmaßstäbe und Denkmuster nicht allgemeingültig
sind. Zugleich wird er zunehmend mit seiner eigenen Angst konfrontiert, die ihn zwar
schon am Tag seiner Ankunft in Afrika in Empfang genommen hat, ihn im Zuge der
wachsenden Spannungen zwischen den Kulturen jedoch zunehmend vereinnahmt.
In seinem neben dem „Chronist der Winde“ besten Afrika-Roman thematisiert Mankell
die Kluft zwischen europäischer und afrikanischer Kultur anhand einer anschaulich
beschriebenen Selbstfindung. Dabei vermittelt er dem Leser immer wieder Denkanstöße,
überkommene Ansichten und Denkweisen zu hinterfragen
und sich mit seinem eigenen Afrikabild auseinander zu setzen.
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/ Chronicler of the Winds
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Henning Mankell ist am Beispiel Nelios aus Mocambique eine zugleich wunderschöne, |
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Über die Verlorenheit des Einzelnen in der Fremde
Mit der “roten Antilope” hat Henning Mankell einen weiteren Afrika-Roman vorgelegt. |
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/ The white Lioness
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Das Besondere an diesem Wallander-Krimi ist, wie es dem Autor gelingt, |
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James A. Michener Verheissene Erde / The Convenant |
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In "Verheissene Erde" schildert James A. Michener die Besiedlungsgeschichte Südafrikas – nicht als Geschichtsbuch, sondern in Form eines generationenumspannenden Romans, der geschichtlich sehr gut recherchiert ist. Erzählt wird aus den unterschiedlichen Perspektiven dreier Familien: Einer indigenen afrikanischen, einer von später zugewanderten Buren sowie einer Familie englischstämmiger Einwanderer. Dabei handelt er einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten bis hin zur Apartheitspolitik des 20. Jahrhunderts ab. Zugegeben - der 1000 Seiten mächtige Wälzer wirkt erstmal eher abschreckend. Und wenn man dann auch noch feststellt, die Seiten klein und eng bedruckt sind, so dass der Inhalt wohl eher 2000 Seiten entspricht, wird es noch nicht besser. Doch hat man diese Hemmschwelle erst einmal überwunden und beginnt zu lesen, wird man schon bald förmlich in die Geschichte hineingesogen und es fällt schwer, das Buch wieder loszulassen. Die eindrücklich und spannend erzählten Lebenswege und Schicksale der so unterschiedlichen Protagonisten mit ihren jeweiligen Lebens- und Denkweisen vermitteln ein lebensnahes Bild dieser Menschen, die damals in Südafrika lebten, aufeinandertrafen und sich mit diesem Aufeinandertreffen irgendwie arrangieren mussten. Da stets aus subjektiver Sicht der jeweiligen Familie erzählt wird, wird dem Leser zum Glück auch keine vorgefertigte Meinung zu diesem komplexen Thema aufgezwungen, sondern es steht ihm frei, sich seine eigene Meinung zu bilden. Für mich persönlich ermöglichte diese subjektive Sichtweise der Familien ein gewisses besseres Verständnis des Wesens dieser aus Europa zugewanderten Menschen, ihrer Motivation und Beweggründe; ja, sogar eine Art ursächliche Erklärung für das, was im Zuge der Geschichte dann in Südafrika geschehen ist. Aber Vorsicht bitte: Ganz gewiss keinerlei Verständnis, Gutheissung oder gar Entschuldigung für das, was diese Menschen getan, angerichtet und gebilligt haben! Am besten gefallen hat mir der Charakter des "verrückten Adriaan", der von Kindesbeinen an den Lockruf von Wildnis und Weite in sich verspürt. Schon im Jugendalter begibt er sich zusammen mit seinem dunkelhäutigen Freund auf eine erste, mehrmonatige Wanderschaft durch das weite, unbekannte Land, welche die beiden viele Jahre später wiederholen werden, begleitet von einer zahmen Hyäne. Abenteuer, Gefahr, wilde Tiere, weite Landschaften, Mut, Freundschaft und ein unbändiger Freiheitsdrang – man möchte am liebsten mit den beiden mitwandern! Was mich nur mal wieder wundert: Wie kann es dieses Buch so lange schon geben (1980!), ohne dass es mir schon rüher in die Hände gefallen ist!? Wie dem auch sei - ich lege es insbesondere all jenen ans Herz, die selbst schon in Südafrika waren oder sich generell für Afrika interessieren (und natürlich auch allen anderen). |
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Eigentlich wollte Will Randall nur kurz wegen der Hochzeit eines Freundes nach
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Laurens van der
Post:
Die verlorene Welt der Kalahari
(engl.: The Lost World of the Kalahari) |
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Laurens van der Posts bekanntestes Werk ist eine Hommage an das Volk der Buschmänner
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