Vom Süden ins Zentrum

 

 
Über die gut ausgebaute GC-60 gelangt man hinauf in das bergige Hinterland von Playa del Inglés bis ins Zentrum der Insel. Unseren ersten kurzen Stopp legten wir an einem Aussichtspunkt ein, der einen wunderschönen Ausblick auf eine der schönsten Schluchten Gran Canarias, der Barranco de Fataga, bietet, auch bekannt als "Tal der Tausend Palmen".

(Bilder zum Vergrößern bitte jeweils anklicken) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Erstes Ziel für eine eingehendere Besichtigung war das in der Schlucht gelegene, kleine Dorf Arteara mit seiner gleichnamigen archäologischen Fundstätte, der Nekropolis von Arteara. Diese Totenstadt ist eine der größten Begräbnisstätten der Ureinwohner Gran Canarias. Sie bedeckt ein Areal von über 138.000 km² und besteht aus zahlreichen Hügelgräbern aus rötlichen Steinen. Einst war sie von einer Mauer umschlossen und von vielen kleinen Wegen durchzogen, von welchen heute jedoch kaum mehr etwas übrig ist.

Über 800 Tote wurden hier bestattet, in anderen Quellen ist sogar von bis zu 2000 Gräbern die Rede. Beim Gang durch das Gebiet, das quasi ein grosses Freilichtmuseum ist, sieht man zunächst auf den ersten Blick einfach nur eine rötliches Geröllfeld. Erst bei genauerem Hinsehen entdeckt man die Überreste der Hügelgräber - und je länger und genauer man schaut, desto mehr davon entdeckt man.

Dank einer unterirdischen Wasserader wächst im Dorf selbst ein Palmenhain, der Arteara als grüne Oase in einer ansonsten trockenen und nahezu vegetationsfreien Berglandschaft erscheinen lässt. Inmitten des Palmenwaldes wurden Flächen gerodet, um verschieden Gemüse und Getreide anzubauen. Durch künstliche Bewässerung konnte die Zahl der Anbaukulturen vor allem um Obstbäume erhöht werden.

 

 

 

Arteara

 

 

 

 

 

Ein Geocache-Fund im Geröllfeld

Ehemalige Hügelgräber im Geröll

 

 

Traditioneller Bienenstock

 

 

 
Nur wenige Kilometer weiter nördlich von Arteara befindet sich das malerische Bergdorf Fataga. Der hübsche Ortskern mit kleiner Kirche und einigen wenigen schmalen Sträßchen kann nur zu Fuss besichtigt werden, der Ort ist aber auch sehr übersichtlich. Hier kann man u.a. noch die traditionelle Bauweise sehen, nach welcher die Häuser früher in den Boden gebaut wurden.

Im Ort selber gibt es zwar zwei Restaurants, jedoch fuhren wir noch ca. 2 Kilometer weiter, um an der Wassermühle Molino del Agua de Fataga einzukehren, wo u.a. lecker zubereitete kanarische Spezialitäten wie Kaninchen, papas arrugadas mit mojo rojo (kanarische Kartoffeln mit roter Dip-Sosse) und diverse Eintöpfe angeboten werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick auf die Wassermühle

Weg zur Wassermühle

 

 

 

 

 

Puerto Mogán und Westküste

 

 

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