Kaikoura

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letztes Ziel unserer Inselrundreise war das an der Ostküste gelegene Kaikoura.

Eigentlich ist Kaikoura von Picton via Blenheim direkt über den Küstenhighway SH1 erreichbar, doch nach dem Erdbeben vom November 2016 ist die Strasse streckenweise noch zerstört und wird auch aktuell weiterhin durch Erdrutsche neu beschädigt. Aus diesem Grunde ist ein Strassenabschnitt nach wie vor für den Verkehr gesperrt, was von Norden kommend einen grossen Umweg durch das Inland via Murchison und den State Highway SH7 erfordert (leider zeigt Google Maps dies beim Link falsch an). Da dies eine recht lange Strecke ist, legten wir eine Übernachtung in dem für seine heissen Thermalquellen bekannten Ferienort Hanmer Springs ein, von wo aus wir am darauffolgenden Tag nach Kaikoura weiterfuhren.

Kaikoura ist DER Ort für Wal- und Delphinbeobachtungen auf der Südinsel und dementsprechend ein beliebtes Ziel. Das Erdbeben von 2016 hatte ganz in der Nähe sein Epizentrum, wodurch viele Gebäude des Ortes beschädigt bzw. unbewohnbar wurden. Die Wale liessen sich durch das Beben, bei welchem der Meeresboden um 2 m angehoben wurde, glücklicherweise nicht aus der Bucht vertreiben und so finden hier nach wie vor Bootstouren statt, wenn auch aktuell noch etwas eingeschränkt, da u.a. auch der Bootsanleger zerstört wurde. 

 

(Bilder zum Vergrößern bitte jeweils anklicken)  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaikoura

 

 

 

 

Begegnung am Strand

 

 

 

So buchten wir für den nächsten Tag eine Delphintour, natürlich inklusive der „Swimming with Dolphins"- Option, was eine goldrichtige Entscheidung war: Wir sahen Hunderte der generell als gesellig und verspielt geltenden Schwarzdelphine, die diesem Ruf alle Ehre machten und nur so im Wasser umhersprangen und uns im bzw. unter Wasser so nah wie irgend möglich kamen, uns neugierig beäugten und mit uns spielten. Es war ein unbeschreibliches Erlebnis, Delphine so nah um/neben/unter sich zu haben. Natürlich gibt es hiervon keine Fotos, da wir ja im Wasser beschäftigt waren - aber diese Begegnung werden wir ohnehin wohl nie vergessen!

Vor und nach dem Schwimmerlebnis gab es aber genug Gelegenheit für ein paar Fotos. Die Wetterbedingungen waren zwar nicht perfekt, aber immerhin wechselhaft und somit nicht durchgehend trüb.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach diesem Erlebnis ging es am folgenden Tag auf unsere letzte Etappe, zurück nach Christchurch. Unterwegs passierten wir auf dem SH1 noch einige Baustellen, was die Fahrt erheblich verzögerte - aber wir waren ja auch nicht gerade auf der Flucht ...

So wurde eine ziemlich lange Wartezeit an einer Baustelle zum willkommenen Foto- und Tierbeobachtungsstopp, da einige Seebären quasi direkt auf den Felsen unterhalb der Strasse lagen. Wie man auf dem ersten Bild erkennen kann, ist hier die Strasse noch akut durch Hangrutschungen und Steinschlag gefährdet. Arbeiter hingen gerade im Steilhang und warfen lockeres Felsgestein hinunter, weswegen wir so lange warten mussten.

 

 

 

 

 

 

 

Auch knapp vier Wochen sind irgendwann einmal zu Ende und so sind wir damit auch leider am Ende unserer Reise angelangt.  :-(

Irgendwann erreichten wir dann auch Christchurch, wo wir den Camper abgaben und noch einen Tag in der Stadt verbrachten.

Fazit:

Diesem Bericht ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen - ausser noch folgendem Bild:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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