Lake Tekapo, Lake Pukaki, Mt. Cook Village  

 

 

 

 

Unsere nächste Etappe führte uns in das weite Hochland des  Mackenzie Country, das durch die hohen Gebirgszüge der Südalpen und die grossen Gletscherseen Lake Tekapo und Lake Pukaki geprägt ist. Die Gegend ist nur spärlich besiedelt und die Landschaften sind einfach malerisch - kein Wunder, dass sie beliebte Standorte für Film- und Fernsehproduktionen sind (u.a. "Herr der Ringe").

Zunächst ging es allerdings durch weite, relativ eintönig anmutende Agrarlandschaften, die von Weidewirtschaft (v.a. Rinder, aber auch Schafe) dominiert waren. Die Berge waren lediglich in der Ferne zu erahnen. Endlich erreichten wir den ersten der beiden grossen Gletscherseen, den Lake Tekapo. Hier fuhren wir nach einem kurzen Halt an der Church of the Good Shepherd auf den Mt. John hinauf, von wo aus man einen grandiosen Ausblick auf den türkisfarbenen Gletschersee und die umgebende Landschaft hat. Dazu gibt es dort oben noch das spacige Astro Café sowie eine Sternwarte (und natürlich einen Geocache).

Aufgrund des oft klaren Himmels und der Abgeschiedenheit soll dies einer der besten Orte zur Sternenbeobachtung sein. Da wir jedoch einen anderen Übernachtungsort angedacht hatten, kamen wir hier leider nicht in den Sternengenuss. Doch auch von unserem Campingplatz in Twizel hatten wir an beiden Abenden, die wir dort nächtigten, einen hervorragende Sicht auf unzählige Sterne inklusive Milchstrasse - wunderbar.

 

 

 

Lake Tekapo 

 

Church of the Good Shepherd 

 

 

 

 

Ausblick vom Mt. John

 

 

 

Mt. John Observatory 

Ein "Space-Cappuccino" im Astro Café

 

 



Weiter ging es zum nicht weit entfernten Lake Pukaki, wo die Sonne nur so strahlte,
der See glitzerte und in der Ferne der Aoraki/Mt. Cook zu sehen war.


 

 

 

 

 

 

 

Am folgenden Tag fuhren wir von Twizel aus auf der am Ufer des Lake Pukaki entlangführenden Panoramastrasse zum Mt. Cook Village, um dort ein bisschen zu wandern und die Berglandschaft zu sehen. Leider wurde rasch klar, dass sich genau dort gerade ungünstiges Wetter verschanzt hatte. Einerseits ein Aufatmen, dass wir das sonnige Twizel zum Campen gewählt hatten, aber blöd halt für's Wandern und "Berglandschaftgucken". Aber wenn man leider nicht tagelang Zeit hat, um auf besseres Wetter zu Warten, muss man es eben nehmen wie es ist.

Zunächst begaben wir uns auf einen etwa zweistündigen Walk (hin und zurück) zum Kea Point mit Blick auf den Huddleston Gletscher am Mt. Sefton, wo es ziemlich neblig war, so dass Gletscher und Berge lediglich im "mystic mode" zu sehen waren. Ein Kea zeigte sich natürlich nicht, ebenso wenig der Aoraki/Mt. Cook.

 

 

 

Über die Panoramastrasse am Ufer des Lake Pukaki ...

 

 

 

... hinein in die nebelverhangenen Berge

 

 

Wanderweg zum Kea Point

Mt. Sefton (3.151 müNN) und Gletscher im Nebel

 

 

 

Seitenmoräne und Gletschersee  Lake Mueller

 

 

 

 

Auf unserer zweiten, etwas längeren Wanderung im Hooker Valley wurde es dann allmählich immer ungemütlicher mit teilweise starken Windböen und schliesslich begann es auch noch leicht zu regnen. Dennoch fanden wir diesen Walk sehr schön, insbesondere auch die tollen Hängebrücken. 

 

 

Auf dem Hooker Valley Walk

 

Berglandschaften mit Nebel, Regen ...

 

... und Hängebrücken

 

 

 

 

 

 

An unserem dritten und letzten Tagesziel, dem Gletschersee Lake Tasman, schien dann tatsächlich die Sonne aus leicht bewölktem Himmel. Zwar ist vom Gletscher selbst leider nicht mehr viel zu sehen, da sich dieser infolge der Klimaerwärmung immer weiter zurückzieht, doch den milchig-weissen Gletschersee fanden wir dennoch sehr schön - wie überhaupt die gesamte Berglandschaft ringsherum.

 

 

 

Fahrt ins Tasman Valley

 

 

 

Auf dem Wanderweg zum Tasman Glacier View

 

 

 

Lake Tasman

 

 

 

 

 

Wo ist der Gletscher???

 

 


 

Auf der Rückfahrt zum Campingplatz in Twizel konnten wir uns nochmals am Anblick des wunderbar türkisfarbenen Lake Pukaki erfreuen.  :-)

 

 

 

Lake Pukaki - Farben

 

 

 

 

 

 

 

 

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