Berlin - Streifzüge

 



Der 1740 erbaute Bebelplatz befindet sich direkt am Boulevard Uner den Linden und beherbergt
unter anderem die Staatsoper, ein Gebäude der Humboldt-Universität
sowie die Sankt-Hedwigs-Kathedrale. Am 10.05.1933 fand hier eine nationalsozialistische Bücherverbrennung statt.

 

(Bilder zum Vergrößern bitte anklicken)

 

Unter den Linden in Richtung Alex

Reiterstandbild Friedrich des Großen

Bebelplatz mit St- Hedwigs-Kathedrale

 

Humboldt Universität

 

St. Hedwigs-Kathedrale

 

Der im Jahr 1688 angelegte Gendarmenmarkt wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört
und von 1976-1993 wieder aufgebaut. Hier befindet sich das wunderschöne Gebäude-Ensemble bestehend aus Konzerthaus,
Deutschem und Französichem Dom. - Nicht verwunderlich, dass er als schönster Platz Berlins gilt.

 

Alte Toilettenanlage am Gendarmenmarkt

Französischer Dom

 

Deutscher Dom und Konzerthaus Berlin

 

Konzerthaus Berlin

 

 

 

Deutscher Dom

 

Deutscher Dom



Im Deutschen Dom

Blick vom Deutschen auf den Französischen Dom

 

 

Die ebenfalls am Boulevard Unter den Linden gelegene Neue Wache von 1818 war einst Wachgebäude
des gegenüber liegenden Königlichen Palais und Denkmal des Befreiungskriegs.
Seit 1993 ist sie Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer für Krieg und Gewaltherrschaft.

 

 

Neue Wache heute ...

 

... und zur DDR-Zeit
 

 

Der einstige Palast der Republik in der Nähe des Berliner Doms war zu DDR-Zeiten Sitz der Volkskammer.
Ab 1990 war er wegen eingebauter, gesundheitsgefährdender Asbestfasern geschlossen und wurde 2008 abgerissen,
d.h. seitdem ist nichts mehr von ihm übrig und das Foto von 2008 ist wohl eines der letzten seiner Überreste.
2013 begann dort der Wiederaufbau des Beliner Schlosses.

Der benachbarte Berliner Dom auf der Museumsinsel ist eine der größten evangelischen Kirchen Deustchlands,
erbaut im Stil der Neorenaissance und des Neobarocks. Seine Geschichte
reicht zurück bis ins 15. Jahrhundert.

 

Reste des einstigen "Palasts der Republik" (2008)

 

Berliner Dom

 

 

 

 

 

 

Am Kolonnadenhof

 

Gegenüber des Roten Rathauses steht der im Stil des Neobarocks erbaute Neptunbrunnen
mit seinen schönen Bronzefiguren, die bedeutendste Brunnenanlage Berlins.
Das Rote Rathaus ist Sitz des regierenden Bürgermeisters und Senats von Berlin.

 

 

Rundgang um den Neptunbrunnen am Roten Rathaus

 

 

 

 

 

   

 


Weniger bekannt als die Hackeschen Höfe, aber ebenfalls sehenswert sind die Heckmann Höfe.
Das Ensemble besteht aus drei miteinander verbundenen Hinterhöfen aus dem 17. Jahrhundert
mit Gewerbeflächen, die von Wohnhäusern umrahmt sind. Hier findet man einige kleine Kreativläden
und Gastronomie, z.B. die "Night Kitchen" aus Tel Aviv mit ihrer mediterranen Speisekarte
und ggf. langen Öffnungszeiten ("... until everybody goes home ...").

 

 

 

 

 

 


Der kleine, denkmalgeschützte Alte Berliner Garnisonsfriedhof wurde etwa um 1700
für Offiziere des preußischen Heeres angelegt. In dieser ruhigen, grünen Oase inmitten der Stadt
findet man noch einige alte Gräber aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert.


 


Das Stadtviertel Prenzlauer Berg, kurz auch Prenzlberg genannt, hat seit seiner Gründung im Jahr 1920
einen enormen strukturellen Wandel erfahren: In das ursprüngliche Arbeiterviertel migrierte nach der Wende
zunächst eine alternative Szene, welche im Lauf der Jahre jedoch leider zunehmend von schicken, hippen Vertretern
wohlhabenderer Bevölkerungsschichten verdrängt wurde, was enorme Mietsteigerungen zur Folge hatte.
Die Bebauung ist geprägt durch mächtige Altbauwohnblöcke, darunter zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude
mit ihren typischen Hinterhofanlagen. Den namensgebenden Berg gibt es tatsächlich, und zwar mit einer
stolzen Höhe von 91 m im Volkspark Prenzlauer Berg. Jedoch entstand dieser Berg nicht auf natürliche Weise,
sondern durch die Aufschüttung von Trümmern nach dem Zweiten Weltkrieg.


 Mächtige Wohnblöcke am Prenzlauer Berg



Ehemaliger Wasserturm "Dicker Hermann"

 

 

 

   

 

 

Am Breitscheidplatz im Ortsteil Charlottenburg befindet man sich an einem guten Ausgangspunkt
für einen Bummel über den Ku'damm oder einen Besuch des KaDeWes -
aber nicht, bevor man nicht die benachbarte evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
aus der Nähe angeschaut hat bzw. was von ihr noch übrig ist.
Der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Glockenturm ist heute ein Mahnmal für den Frieden.

Zu Füßen des 85 m hohen Europa-Center-Hochhauses steht der Weltkugelbrunnen,
wegen seiner Form auch "Wasserklops" genannt.


Wasserklops

 

 

 

 


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