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   Bonn: Beethoven,

Goldbären und mehr - Teil 3 

 




Wir sind wieder zurück in Bonn und jetzt geht's ins Museum,
genauer gesagt zur Museumsmeile, einem Ensemble von fünf Museen
auf einer Länge von ca. 3 km entlang der Konrad-Adenauer-Allee.
Aus Richtung Innenstadt kommend sind dies das
Zoologische Museum Koenig, das Haus der Geschichte, das Kunstmuseum Bonn
und die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland,
kurz auch Bundeskunsthalle genannt.

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!

   
    


Ganz in der Nähe der Bundeskunsthalle findet man
die Skulptur “Mein innerer Schweinehund”, die ich ziemlich genial finde.
An ihrem Sockel geben zwei inzwischen leider nicht mehr so gut
leserliche Inschriften folgende weitere Infos:

****

“MEIN INNERER SCHWEINEHUND - EIN HAPPENING IN EUROPA"
Skulptur, die in 20 europäischen Städten aufgestellt ist

ART:
Tier mit Instinkten niedrigster Art
UNTERSCHLUPF:
In dir und in mir, d.h. in jedem einzelnen Individuum
des Homo Sapiens
WACHSTUMSBEDINGUNGEN:
Wächst sich gross, wenn Menschen Opfer der Gewalt,
der Erniedrigung und respektlosen Verfahrens werden
BETRAGEN:
Greift die ethische Wertgrundlage des Menschen
an, so dass Rassismus, Fremdenhass und Intoleranz
die Übermacht bekommen.
VERBREITUNG:
Kann völlig die Macht über den einzelnen Menschen,
über soziale Gruppen und im Extremfall über ganze
Bevölkerungen nehmen.
DARF NICHT GEFÜTTERT WERDEN

****

Hier kann man übrigens auch einen Geocache finden. ;-)
Wer die Koordinaten nicht zur Hand hat, kann auch einfach
mal im näheren Umfeld der Statue suchen – ist leicht
zu finden und kindertauglich. Bitte danach aber
unbedingt wieder fest verschließen und gut tarnen!

 

   
    

Ebenfalls ganz in der Nähe:
Das Adenauer-Denkmal am Bundeskanzlerplatz
und das denkmalgeschützte Bundesbüdchen
aus dem Jahr 1957, das nach jahrelangen Einmotten
2020 an der Ecke Heussallee/Platz der Vereinten Nationen
wieder aufgestellt und in Betrieb genommen wurde.

 

   
Mal dem Konrad ins Ohr pieken ... ;-)                                                                                                                            

                                                                            
        
          Für Bonner Verhältnisse eher selten: Kalt und Schnee
           


Eine kleine, grüne Oase mitten in der Bonner Innenstadt
ist der Alte Friedhof. Der ist wirklich sehr hübsch mit seinen
alten Gräbern und da er nicht sehr groß ist, kann man "mal eben"
einen Schwenker vom Stadtbummel dorthin machen und etwas Ruhe finden.



Im Jahr 1917 angelegt, spiegelt der Friedhof heute Bonner
Stadtgeschichte seit dem 18. Jahrhundert in Verbindung mit
verschiedenen Baustilen und Stilepochen wider.
Viele Reiche und Prominente fanden hier ihre letzte,
gerne auch mal pompöse Ruhestätte, u.a. Clara und Robert Schumann
sowie Ernst Moritz Arndt. Einige der Bäume des Baumbestands
sind über 150 Jahre alt, u.a. einer der Mammutbäume.

   

  
 
   
    
   



Hübsche, kleinere Orte am Rhein gibt es südlich von Bonn noch etliche.
Darum legen wir in Rolandswerth einen kleinn Stopp ein,
um hier ein bisschen am Rhein entlang zu spazieren,
einen Geocache zu suchen und uns die „Geheimen Gärten“ anzuschauen.



Letztere befinden sich auf dem Gelände eines ehemaligen Anwesens,
auf welchem bis zum Ende des zweiten Weltkriegs wohlhabende
Fabrikantenfamilien lebten. In den 1970er Jahren verwahrlosten
Villa und Park und so wurden die Gebäude schließlich
abgerissen und der Park kam in die Obhut der
Bundsvermögensverwaltung.

Im Rahmen des Projekts "Skulpturenufer Remagen" (2002/2004)
wurden hier einige Kunstinstallationen errichtet und der
verschlossene Privatpark in einen öffentlichen Garten als
Kunstwerk umgewandelt. Beim Gang durch den Park sind neben
Skulpturen auch in Beton gefertigte Buchstaben zu entdecken,
z.B. in Form eines „Buchstabenturms“ (der auch als Refugium
für schützenswerte Kleintierarten dient), die
letztendlich einen Satz ergeben. 

     
    
   
    
     
    

 

Wovon man vielleicht schon mal gehört hat, ist die Ludendorff-Brücke,
besser bekannt als die Brücke von Remagen.
Zu sehen sind heute allerdings lediglich noch ihre Überreste
in Form der Brückentürme auf beiden Rheinuferseiten sowie
Teile der Zufahrtsrampe. Die Brücke selbst ermöglichte den
westalliierten Truppen im zweiten Weltkrieg die Überquerung des Rheins.
Im März 1945 stürzte sie in Folge eines fehlgeschlagenen
Sprengversuchs, der sie lediglich kurz aus den
Angeln gehoben hatte, in sich zusammen.

 

   
   
     
     
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Fortsetzung Remagen folgt in Kürze -->


  
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