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Für einen Kurzurlaub am Meer zog es uns mal wieder nach Nordfrankreich.
Diemal aber nicht wie sonst ins
Pas-de-Calais, sondern noch ein Stück
weiter nördlich ins Département Nord - also so richtig zu den "Sch'tis". :-)
Das etwa 4.200 Einwohner zählende Städtchen Bray-Dunes ist die
nördlichste Gemeinde Frankreichs und liegt an einem 10 km
langen, bei Ebbe sehr breiten Sandstrand.
Dazu gibt es schöne Dünenlandschaften, etliche alte Bunker,
Schiffwracks und ein paar Geocaches zu entdecken.
Das klang optimal für uns und so buchten wir uns
in Strandnähe ein Apartment.
Leider war das Wetter nicht ganz so mega wie zuvor in
der Pfingstwoche. Zwar hatten wir auch schöne,
sonnige Tage, aber überwiegend leider Regenwetter und/oder sehr
starken Wind bis zu Windstärke 6. Somit kam ich leider nicht wie erhoft
zum schwimmen, aber damit muss man hier natürlich rechnen -
C'est le Nord. ;-)
Im Juli/August ist der Sommer natürlich auch hier schöner,
aber leider sind dann auch Schulferien und man hat den ganzen Trubel.
Wir möchten ehrlich gesagt nicht hier sein, wenn sämtliche Unterkünfte
ausgebucht sind, denn der kleine Ort hat enorme Kapazitäten an
Ferienwohnungen, die jetzt in der ersten Juniwoche noch
zu über 90% leerstanden. Der Strand ist zwar wie gesagt sehr breit,
aber mit 1000en von Menschen möchte ich ihn nicht teilen
und die wenigen Restaurants auch nicht.
Dann also lieber Wetter-Lotto und dafür Ruhe.
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Bray-Dunes bei Ebbe
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Strandpromenade
Alain Souchon - "Le
Baiser"
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Strandhütten
Versandete Treppe
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Weiter, feiner Sandstrand |
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Die Bunker bei Bray-Dunes sind historische Relikte des Zweiten Weltkriegs,
die direkt am Strand und in den geschützten Dünengebieten liegen,
vor allem in den Dunes du Perroquet (Papageiendünen).
Wir kennen diese geschichtsträchtigen Zeugen ja bereits vom Pas-de-Calais,
aber ich finde Bunker-Überreste immer spannend und an bzw. in
manchen befindet sich auch ein Geocache. ;-)
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Die Bunker von Bray-Dunes
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Massiver Panzerwall
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Um zum nördlichsten Punkt Frankreichs zu gelangen,
wandert man am besten bei Ebbe gut 2 km am Strand entlang
in Richtung Belgien. Das ist sehr schön, v.a. wenn der Wind
nicht gerade orkanartig weht, ansonsten etwas anstrengend,
zumindest der Rückweg. Man kann alternativ auch durch die
Dunes du Perroquet gehen, was aber auch etwas mühsam ist,
da es rauf und runter geht und das im Sand.
Dieser Strandabschnitt ist nicht nur der nördlichste Punkt
Frankreichs, sondern zugleich der westlichste Punkt Belgiens
und damit quasi ein doppelter Extrempunkt.
Zwar steht lediglich ein unscheinbarer Grenzstein im Sand,
aber es hängt da noch eine Socke im Zaun, die es in sich hat ... ;-)
Folgt man dem Genzpfad in die dahinter befindlichen Dünen,
gibt es auf belgischem Boden auch noch den westlichsten
Gerocache Belgiens zu finden.
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Am nördlichsten Punkt Frankreichs ...
... eine Socke???
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Ja, aber mit Inhalt!
;-) Auf dem Grenzweg
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Die Schiffswracks vor Bray-Dunes stammen aus dem Jahr 1940
und sind stumme Zeugen der „Operation Dynamo“ (Evakuierung
britischer und alliierter Truppen nach Dover),
die nur bei Ebbe zu sehen sind.
Es handelt sich dabei um die Überreste der
H.M.S. Crested Eagle, der La Vonette und der Devoia.
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Unterwegs am sehr windigen Strand
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H.M.S.
Crested Eagle
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Der Beweis für den virtuellen Geocache
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La Vonette
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Devonia
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