Arteara & Fataga

 

 

 
Über die gut ausgebaute GC-60 gelangt man hinauf in das bergige
Hinterland von Playa del Inglés bis ins Zentrum der Insel.
Unseren ersten kurzen Stopp legten wir an einem Aussichtspunkt ein,
der einen wunderschönen Ausblick auf eine der schönsten Schluchten
Gran Canarias, der Barranco de Fataga, bietet,
auch bekannt als "Tal der Tausend Palmen".

(Bilder zum Vergrößern bitte jeweils anklicken) 

 

 

 

Erster Aussichtspunkt entlang der GC-60

 

 

 

 

Am Aussichtspunkt 2015 ....

 

... und 2022

 

 

 
Erstes Ziel für eine nähere Besichtigung ist das in der Schlucht
gelegene, kleine Dorf Arteara mit seiner gleichnamigen
archäologischen Fundstätte, der Nekropolis von Arteara.
Diese Totenstadt ist eine der größten Begräbnisstätten der
Ureinwohner Gran Canarias. Sie bedeckt ein Areal von über
138.000 km² und besteht aus zahlreichen Hügelgräbern aus
rötlichen Steinen. Einst war sie von einer Mauer umschlossen
und von vielen kleinen Wegen durchzogen,
von welchen heute jedoch kaum mehr etwas übrig ist.

Über 800 Tote wurden hier bestattet, in anderen Quellen
ist sogar von bis zu 2000 Gräbern die Rede. Beim Gang durch
das Gebiet, das quasi ein großes Freilichtmuseum ist,
sieht man zunächst auf den ersten Blick einfach nur ein
rötliches Geröllfeld. Erst bei genauerem Hinsehen entdeckt man
die Überreste der Hügelgräber - und je länger und genauer
man schaut, desto mehr davon entdeckt man.

Dank einer unterirdischen Wasserader wächst im Dorf selbst
ein Palmenhain, der Arteara als grüne Oase in einer ansonsten
trockenen und nahezu vegetationsfreien Berglandschaft
erscheinen lässt. Inmitten des Palmenwaldes wurden Flächen
gerodet, um verschieden Gemüse und Getreide anzubauen.
Durch künstliche Bewässerung konnte die Zahl der
Anbaukulturen vor allem um Obstbäume erhöht werden.

 

 

Arteara

 

 

 

 

 

Stecknadel im Heuhaufen: Ein Geocache-Fund im Geröllfeld

Ehemalige Hügelgräber im Geröll

 

 

Traditioneller Bienenstock

 

 

 
Nur wenige Kilometer weiter nördlich von Arteara befindet sich
das malerische Bergdorf Fataga. Der hübsche Ortskern mit kleiner
Kirche und einigen wenigen schmalen Sträßchen kann nur zu Fuß besichtigt
werden, der Ort ist aber auch sehr übersichtlich.
Hier kann man u.a. noch die traditionelle Bauweise sehen,
nach welcher die Häuser früher in den Boden gebaut wurden.

Im Ort selber gibt es zwar zwei Restaurants, jedoch fuhren wir
noch ca. 2 Kilometer weiter, um an der Wassermühle
Molino del Agua de Fataga einzukehren, wo u.a. lecker zubereitete
kanarische Spezialitäten wie Kaninchen, papas arrugadas mit mojo rojo
(kanarische Runzelkartoffeln mit roter Dip-Soße)
und diverse Eintöpfe angeboten werden.

 

 

 

 

 

 

 

Blick auf die Wassermühle

Weg zur Wassermühle

 

 

 

Im Bergdorf Tunte

 

 

 

 

Santa Lucía

 

 

 

 

 

--> Roque Nublo, Pico de las Nieves, ...

 

 

 

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