Paris

 

 

Da unser letzter Paris-Besuch mittlerweile viel zu lange zurücklag, war es an der Zeit, der Stadt
mal wieder einen mehrtägigen Besuch abzustatten, dieses Mal im Hôtel Claude Bernard im 5. Arrondissement (Panthéon)
in der Nähe des Jardin du Luxembourg.

Natürlich gibt es neben Altbekanntem immer wieder etwas Neues zu entdecken, vor allem, wenn man viel zu Fuß unterwegs ist.
Anstrengend zwar, aber stets der beste Weg, um eine Stadt kennen und lieben zu lernen.
Da wir dieses Mal so viele Stellen in Paris wiedersehen wollten, waren wir aber auch gut mit der Métro unterwegs -
immerhin gingen in den knapp vier Tagen drei Carnets drauf.

Fazit: Toll war es mal wieder, der nächste Besuch könnte evtl. schon im nächsten Jahr sein! ;-)

(Bilder zum Vergrößern bitte jeweils anklicken)

 

Auf geht's mit dem Thalys nach Paris ...




 

Von unserem Hotel waren es nur ein paar Schritte den Hügel Sainte-Geneviève hinauf bis zum Panthéon,
der nationalen Ruhmeshalle und Grabstätte berühmter französischer Persönlichkeiten, u.a. Marie Curie,
Victor Hugo, Voltaire, Émile Zola u.v.m. Gegenüber befindet sich der Jardin du Luxembourg mit vielen Sitzgelegenheiten
zum Entspannen und einem Café. Leider befindet sich die Brunnenanlage Fontaines des Médicis mit ihren
Skulpturen der Liebenden Galatea und Acis aktuell in Renovierung bis ca. Juni 2021, was sehr bedauerlich war. :-(
Ok, dann im nächsten Jahr! :-)

 

 

Panthéon ...

 

... vom Place Edmond Rostand ...

 

                  ... und vom Jardin du Luxembourg aus gesehen

 

 

Tanzender Faun

Palais du Luxembourg

Blick auf den Tour Montparnasse

 

 

Restaurant Le Choupinet: "Le Masque est obligatoire"

 

Université de la Sorbonne

 

Schnell gelangt man durch das Studentenviertel Quartier Latin hinunter ans Seine-Ufer.
In den schmalen Altstadtgassen findet man zahlreiche günstige Cafés, Restaurants, Fast Food-Buden und Bars.
Da diese Gegend sehr touristisch ist, darf man hier keine "Haute Cuisine" erwarten. Eine solide, gute Mahlzeit
findet man aber allemal und zur ausgedehnten Happy Hour (meist von 16-22 Uhr) bekommt man den
halben Liter Fassbier auch schon zu 5-6 €, was für Paris sehr günstig ist (sonst doppelt so viel und mehr).

 

 

 

 

Die Binneninsel Île de la Cité ist der älteste Stadtteil von Paris und Standort der Kathedrale Notre-Dame.
Seit dem Großbrand im April 2019, dem weite Teile des Eichenholzdachstuhls zum Opfer fielen,
befindet diese sich im Wiederaufbau, der noch etwa 4 Jahre andauern soll.
An der Spitze der Insel befindet sich ein kleiner Park, der Square du Vert Galant, in dem wir gerne morgens
ein Frühstück mit knusprigem Baguette, Croissants und Käse geniessen.

 

 

Notre-Dame

 

 

 

Auf der Île de la Cité

Pont Neuf und Samaritaine

Square du Vert-Galant

 

Zurück auf dem linken Seine-Ufer geht es durch das Quartier Saint-Germain-des Prés.
In diesem schicken Stadtviertel befinden sich neben zahlreichen Restaurants, Cafés und Hotels viele kleine
Boutiquen und Kunstgalerien. Anfang des 20. Jahrhunderts war es ein beliebter Treffpunkt
von Schriftstellern, Künstlern und Intellektuellen, u.a. von Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre.
Am Boulevard Saint-Germain befinden sich nahe der Église Saint-Germain das Café Les Deux Magots
und das Café de Flore, wo sich besagte Intellektuellen-Szene damals bevorzugt traf.
An der Rue Bonaparte steht die nach Notre-Dame zweitgrößte Kathedrale von Paris,
die Église Saint-Sulpice. 

 

Fontaine Saint Michel

Église Saint Germain

Rue Mignon ;-)

 

 

                     Café de Flore

Les Deux Magots

 

 

 

 

Église Saint-Sulpice ... 

 

 

 

... in Corona-Zeiten ohne Kirchenbänke ...

 

 

 

Endlich haben wir es jetzt auch mal geschafft, die Katakomben von Paris im 14. Arrondissement zu besichtigen!
Der Eingang befindet sich am Place Denfert-Rochereau nahe der gleichnamigen Metrostation.
Wir hatten die Tickets im voraus online für einen bestimmten Zeitpunkt gebucht
und mussten so nicht lange auf den Einlass warten.
Die Katakomben sind ein Labyrinth stillgelegter Steinbrüche aus dem 15. Jahrhundert, ca. 20 m unter der Erde.
Ende des 18. Jahrhunderts führte die Überfüllung der städtischen Friedhöfe zu schlimmen hygienischen Zuständen, so dass
diese teilweise geräumt werden mussten und die exhumierten Knochen und Schädel in die Katakomben überführt wurden.
Insgesamt sollen in diesem unterirdischen Tunnelsystem die Gebeine von über 6 Millionen Menschen lagern.
Heute ist ein ca. 2 km langer Bereich der Katakomben für Besucher zugänglich. Die Menge der dort aufgeschichteten
Knochen und Schädel ist wahrlich imposant. Da es recht dunkel ist und das Fotografieren mit Blitz oder Stativ verboten ist,
im Folgenden ein paar Glückstreffer für einen Eindruck davon:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter geht's entlang der Seine, vorbei am Louvre, durch die Tuileries bis zum Eiffelturm ---> *klick*

 

 

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