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Nach unserem Flug von Frankfurt via Madrid erreichten wir
Buenos Aires am frühen Vormittag.
Kurz nach unserer Landung nahm der von unserer Unterkunft
organisierte Taxifahrer auch schon via WhatsApp Kontakt
mit uns auf und mit den von ihm gesendeten Fotos konnten wir
sein Taxi schnell finden - ein perfekter Start also.
Unsere Unterkunft war ein kleines Hostel in einem hübschen
Altbau im zentralen Stadtviertel Monserrat, nahe der
großen Hauptstraße Av. de 9 Julio.
Dort befinden sich zahlreiche Restaurants, Cafés, Kiosks und
kleine Läden und man kann die zentrumsnahen Ziele
(Obelisk, Calle Florida und Umgebung, Plaza de Mayo, Puerto
Madero mit Puente de la Mujer, Altstadtviertel San Telmo)
gut fußläufig oder mit einer der zahlreichen Buslinien erreichen.
Eine Busfahrt innerhalb der City kostet p.P. ca. 0,50 €,
bezahlt wird ganz einfach per Kreditkarte.
Uns haben sowohl die Unterkunft als auch die Gegend sehr gut gefallen -
man war quasi mittendrin, dennoch war es nachts nicht laut.
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"Del900 Hotel Boutique"
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Die benachbarte, ca. 140 m breite Avenida 9 de Julio ist eine der
breitesten Straßen der Welt. Sie durchquert das Stadtzentrum
von Buenos Aires von Nord nach Süd und hat bis zu 16 Fahrspuren,
die man als Fußgänger etappenweise mit Hilfe mehrerer Ampeln und
Zebrastreifen überqueren kann. Auf ihr befindet sich auch eines
der Wahrzeichen der City, ein knapp 68 m hoher Obelisk,
der auch gut zur Orientierung dient.
Wir bummelten zunächst in das Viertel um die Calle Florida,
wo es zahlreiche Läden, Ess- und Trinkmöglichkeiten und Souvenirläden gibt.
Vor allem aber kann man dort gut Geld wechseln - ein wichtiges Thema
in Argentinien, da die Geldautomaten horrende Gebühren verlangen sollen,
v.a. am Flughafen --> also nach Möglichkeit ATMs zum Geldwechseln vermeiden
(wir machten es kein einziges Mal), vorzugsweise in einer Wechselstube Euros
oder auch US-Dollars tauschen und wenn möglich mit Kreditkarte bezahlen.
Bei letzterer erheben allerdings manche Unterkünfte und Läden eine 10%-ige Gebühr.
Das ist lästig, aber bringt einen bei kleineren Beträgen auch nicht um.
Andererseits geben etliche Läden bei Barzahlung in argetinischen Pesos 10% Rabatt ...
Es ist kompliziert ... Es empfiehlt sich auf jeden Fall, sich vor der Reise eine
Reisekreditkarte zu besorgen, die im Ausland weltweit keine
zusätzlichen Gebühren erhebt, so hat man wenigstens
nicht auch noch diese Kosten zu tragen.
Darum am besten erstmal in die Calle Florida zum Geldwechseln gehen,
die "Cambio, Cambio!"-Rufe der Geldwechsler
dort sind nicht zu überhören.
Da wir aber keine Lust auf Diskussionen und Geldtauschen auf der Straße
hatten, wählten wir eine Wechselgelegenheit in einem kleinen Laden, der
seine Euro- und US-Dollar-Kurse außen auf einem Schild angezeigt hatte,
was sonst kein anderer machte. Nach erfolgreichem Geldtausch stand nun kein
"To-Do" mehr an und wir ließen uns einfach durch die City treiben.
Wie noch zu sehen sein wird, sind die Fußball-Nationalhelden Diego Maradona
und Lionel Messi quasi in jeder erdenklichen Form im Stadtbild präsent,
sei es als großes Wandbild, in Form von Figuren jeglicher Größe,
auf T-Shirts, als Spielzeug - gerne in Siegerposen mit dem WM-Pokal.
Fußball ist einfach Bestandteil der argentinischen DNA.
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Avenida 9 de Julio
"BA" am Obelisken
Obelisk
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Präsidentenpalast Casa Rosada Plaza
de Mayo Altes Rathaus, heute Museum
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Museo Historico
Mausoleum Plaza de
Mayo |
Hommage an Lionel Messi |
Schön entspannt zum Bummeln, Essen und
Kaffetrinken ist das
Altstadtviertel San Telmo mit
seinen kleinen Läden, Cafés, Restaurants
und einer Markthalle mit
Sitzgelegenheiten zum Essen.
Wir waren an einem Sonntagnachmittag in diesem Viertel,
an dem gerade zusätzlich noch ein kleiner Kunstmarkt stattfand.
Es war entsprechend voll, v.a. die Markthalle.
Auch wenn das dortige Essen sehr ansprechend aussah und roch,
war es uns dort gerade viel zu voll und zu laut.
Aber wir hatten gerade eh keinen Hunger und ließen uns stattdessen
lieber weiter treiben und genossen einen Capuccino draußen
auf der Bank vor dem hübschen Café Nonna.

Trotz zahlreicher Touristen scheint es Einheimische gleichermaßen
hierherzuziehen, was man vor allem an der Mafalda-Statue merken konnte,
denn dort stand eine Warteschlange für das anscheinend begehrte Bank-Foto
mit der Comicfigur. - Ehrlich gesagt: Von Mafalda hatten wir noch nie gehört und die
meisten von euch sicherlich auch nicht, von daher ist anzunehmen, dass die
Warteschlange vor allem aus Einheimischen bestand.
Ok, zumindest eine Touristin hatte an diesem Tag auch noch einen
anderen Grund für ein solches Foto, ich sag nur: Virtual Geocache.
;-)
Aber das Bild entstand dann am folgenden Tag, ohne Warteschlange.
Kurz zu
Mafalda: Das kleine Mädchen ist eine Comicfigur
des argentinischen Zeichners Quin und sollte ab 1963 ein argentinisches
Gegenstück zu den Peanuts darstellen. Dies ist offensichtlich sehr
erfolgreich gelungen, denn ähnlich wie die Veteranen Maradona & Messi
ist auch Mafalda in der City und in Souvenirläden omnipräsent.
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Estatua
Mafalda
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Geht man von unserem Hostel die Av. Hipolito Yrigoyen in die andere
Richtung, gelangt man schnell an einen großen Platz mit prächtigen
Gebäuden. Was auf den ersten Blick als ein einziger Platz wirkt, sind
tatsächlich drei zusammenhängende Plätze: die Plaza del Congreso, die
Plaza Lorea und die Plaza Mariano Moreno, und bei den schönen Gebäuden
handelt es sich um den argentinischen Nationalkongress und die
Confitería del Molino.
Letztere war nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1917 das höchste Gebäude
der Stadt und bedeutendes Beispiel für Jugendstil-Architektur in Buenos Aires.
Besondere Merkmale sind der Turm, die Buntglasfenster und die Windmühlenflügel.
Der einstige beliebte Treffpunkt für Persönlichkeiten aus
Kultur, Wirtschaft und Politik ist aktuell
leider
wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
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Nationalkongress
Confitería del Molino
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Das Hafenviertel Puerto Madero mit seinen zu
Restaurants und Cafés umgebauten Docks und alten Lastkränen eignet sich
wunderbar zum Ausgehen, Flanieren, Fahrradfahren oder einfach nur zum
Relaxen. Auf der Seeseite des Hafenbeckens entstanden im Zuge der
Umgestaltung des neuen Hafens auch neue Hochhäuser mit bis zu 50 Etagen.
Bekannteste Verbindung zwischen der Seeseite von Puerto Madero und der
City ist die 170 m lange freitragende Schrägseilbrücke Puente de
la Mujer (dt.: Frauenbrücke) am Hafenbecken Dique 3. Damit die
Becken dennoch auch für größere Schiffe befahrbar sind, wurde sie
als Drehbrücke konstruiert. Hier liegt auch die Fregatte Presidente
Sarmiento, ein ehemaliges Segelschulschiff der argentinischen Marine,
vor Anker.
Da unser Besuch vormittags war, waren noch nicht sämtliche Lokalitäten
geöffnet. Allerdings würde uns das Ambiente eher weniger
gefallen - etwas zu kalt und stylish, eher geeignet für Schick-Essengehen
und Sehen-und-gesehen werden. Wir lieben ja mehr das
Gemütlich-Authentische.
Ein Café hätte uns evtl. doch noch gefallen (s. Bild),
es hatte aber auch leider noch nicht geöffnet.
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Puente de la Mujer Fregatte
Presidente Sarmiento
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Hafen-Skyline
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Das etwas abseits von der City gelegene Viertel
Palermo ist mit seinen ruhigen, von großen Bäumen
gesäumten Straßen, nicht nur ein schönes Wohngebiet, sondern auch ein
gehobenes Shopping- und beliebtes Ausgehviertel. Man findet dort etliche
Restaurants, Bars und Boutiquen sowie schön bemalte Häuserfassaden.
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