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Die nächste Rast im Grünen ermöglichte der mit schönen, wohltuenden Schatten spendenden Bäumen bepflanzte Park an der
Plaza General San Martín. Von hier kann man bereits den 60 m hohen Uhrturm
Torre Monumental sehen. Dieser hieß bis 1982 Torre de los Ingleses (spanisch für „Turm
der Engländer“), da er ein Geschenk der britischstämmigen Argentinier
an die Stadt war. Die Verbitterung über die Niederlage im Falklandkrieg
führte dann jedoch zu Vandalismus am Uhrenturm und schließlich zu dessen Umbenennung in Torre Monumental.
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Der Cementerio de la Recoleta gilt als einer der
schönsten Friedhöfe der Welt. Ich hatte bereits Bilder davon gesehen und
war interessiert - doch dann wiederum abgeschreckt, als ich lesen musste,
dass ausländische Touristen Eintritt bezahlen müssen, und das nicht zu
knapp: 22.600,-- ARS, was an jenem Tag ca. 14,-- € entsprach. Happig, oder?
Wir sind je generell Gegner von Eintritten für
Kirchen und Friedhöfe und wenn solche erhoben werden, gehen wir halt
nicht rein. Der Kölner Dom ist auch umsonst und die meisten der
"schönsten Friedhöfe der Welt" ebenso. Mit dem Tod auch noch so ein
Geschäft machen zu wollen ist nicht schön. Und im Nachhinein muss
ich sagen: Ein Père Lachaise in Paris ist schöner und umsonst!
;-)
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin dennoch
reingegangen. Ich habe es hinterher zwar nicht bereut, aber ein
"Gschmäckle" bleibt. Die Grabbauten sind schon beeindruckend, wie sie da
dicht an dicht stehen wie Wohnhäuser in Straßen und Gassen - eine wahre
Stadt der Toten. Dazu die vielen schönen Statuen und Verzierungen, das ist schon einfach schön und beeindruckend.
Natürlich liegen hier auch etliche berühmte Persönlichkeiten begraben, aber damit habe ich mich
nicht näher beschäftigt, da ich sie wahrscheinlich ohnehin nicht
"kenne". Ausnahme: Eva Péron. Auch sie ist hier begraben und findet wohl
keine Ruhe, da die Touristen an ihrem Grab auch schon mal Schlange
stehen. Irgendwie auch nicht schön. Ich ging nur schnell vorbei und
machte ein schlampiges Foto, andere Grabmäler fand ich ineressanter.
Hätte Buenos Aires mehr Sehenswürdigkeiten, wäre ich hier nicht
hingegangen. Ich frage mich, was mit dem vielen Geld gemacht wird,
das hier mit den Gräbern verdient wird. @_@
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