Akaroa / Banks Peninsula

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere erste Etappe führte uns in das ca. 80 km südöstlich von Christchurch gelegene Küstenstädtchen Akaroa.

Akaroa (= "Langer Hafen" aus der Sprache der Maori) befindet sich auf der Banks Peninsula, welche vor ca. 8 Mio. Jahren durch zwei grosse Vulkanausbrüche entstanden ist und von ihrer rundlichen Form mit zahlreichen Buchten einer Krebsschere (Silke), einem Schildkrötenkopf (Max) oder einem Zahnrad (Lonely Planet) ähnelt. Hier liessen sich seinerzeit die ersten französischen Siedler in Neuseeland nieder und ein französisches Flair wird hier auch heute noch bewusst gepflegt.

Natürlich ist der Ort nicht zuletzt aufgrund seiner Nähe zu Christchurch (verwaltungstechnisch gehört er sogar noch zum Stadtgebiet) sehr touristisch geprägt, hat er in seiner Umgebung doch auch so vieles zu bieten an reizvollen Landschaften, kurzen bis mehrtägigen Wanderrouten und Tierbeobachtungsmöglichkeiten. Dennoch hat uns Akaroa gut gefallen, da alles sehr entspannt und unaufdringlich daherkommt. Besonders entspannt war der hiesige Top10 Campingplatz, es war nämlich einfach keiner da - also an der Rezeption, Wartende schon ... Um den Tag nicht zu vergeuden, buchten wir uns zurück im Ort in der hiesigen i-Site schnell ein einfaches Cabin-Doppelzimmer im Hostel "Bon Accord" sowie eine Delphin-Bootstour, zu der wir dann auch direkt fast schon hinhasten mussten ...

Doch zunächst ein paar Eindrücke von der malerischen Fahrt von CHC nach Akaroa - die Farben von Wasser und Landschaft sind einfach traumhaft!

 

(Bilder zum Vergrößern bitte jeweils anklicken) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aotearoa - Angekommen im "Land der langen, weissen Wolke" (aus der Sprache der Maori)

 

 

Saint Peter's Anglican Church

French Bay, Akaroa

Akaroa War Memorial

 

 

 

Nachdem die Unterkunft geklärt war, ging es am Nachmittag auf eine zweistündige Bootstour mit dem Hauptziel, Delphine zu sehen, in diesem Fall den ausschliesslich vor Neuseelands Küsten vorkommenden Hector's Dolphin, der mit seiner schwarz-weissen Färbung zwar dem Schwarzdelphin ähnelt, sich von diesem aber u.a. durch eine rundliche, dunkle Rückenflosse unterscheidet. Dazu sollte es Steil- und Felsküsten, Seevögel und Seelöwen (oder Seebären oder Seehunde ...) zu sehen geben.

Wir schrauben bei solchen Tierbeobachtungs-Bootstouren die Erwartungen erst gar nicht zu hoch - aber siehe da, diesmal hat es geklappt: Die Steil- und Felsküsten waren da (!) und waren sehr schön, Seevögel dito (auf den Fotos aber zu klein, darum hier keine), und ja: Seelöwen!! - Oder Seehunde? Oder Seebären?? - Hmm... Also es waren wohl die Löwen. Die Hunde auf keinen Fall, denn die gibt es auf der Südhalbkugel nicht und sie zählen auch nicht zu den Ohrenrobben. Und die Bären? - Ach egal, Hauptsache es war überhaupt jemand da! ;-) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da liegen sie, die "Löwen"

 

 


 

 

Seelöwenbaby 

 

 

 

 

Buster, der Dolphin-Watch-Dog 

 

Und da schwimmen sie in der Bugwelle , die Hector's Dolphins

 

 

 

Sprungstudien (Auszüge)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein sehr schöner Tag in Akaroa geht zu Ende

 

 

 

 

 

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