Catlins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Southern Scenic Route fuhren wir über Owaka in die nur dünn besiedelten Catlins im äussersten Südosten der Südinsel. Hier ist das Klima generell kühler, regenreich und oft auch sehr windig, was sich in Form von grünen Hügeln, mit Flechten behangenen Regenwäldern, Baumfarnen und windgepeitschten Bäumen und Gräsern widerspiegelt. Ein Wechselspiel von rauen Küsten und lieblichen Sandstränden sowie zahlreiche Leuchttürme, wackelige Hängebrücken und noch mehr Wasserfälle tragen zur landschaftlichen Vielfalt bei und verleihen den Catlins in Kombination mit ihrer relativen Abgeschiedenheit einen besonderen Zauber.

 

 

 

 

Felsformationen am Nugget Point

 

 

 

 

Nach einer verregneten Nacht in Owaka brachen wir am frühen Morgen zu einer kurzen Fahrt und Wanderung zu Jack's  Blowhole auf, in welches bei Flut das Meer donnernd hineinbrausen soll. Leider war gerade Ebbe, von daher war es nichts mit Donnern und Brausen. Der Walk war aber sehr schön und wurde uns jeweils am Anfang und am Ende durch die Anwesenheit eines Seelöwen am Strand versüsst.

 

 

 

 

 

Morgendliche Wanderung zu Jack's Blowhole





Ein Seelöwe macht sich den Weg frei ...

 

 

 

 

Weiter ging es durch das wechselhafte Wetter der Catlins, vorbei an ausgebrochenen Rindern auf der Strasse und unzähligen Schafen in den grünen Hügeln.

 

 
 

 

 

 

Einen weiteren Zwischenstopp mit kurzem Walk legten wir an den Purakauni Falls ein, die von dichtem, satt grünen Regenwald mit Moosen, Flechten und Baumfarnen umgeben sind.

 

 

 

Purakauni Falls

 

 

 

 

 

 

 

Nach kurzer Weiterfahrt legten wir am Florence Hill Lookout einen weiteren kurzen Stopp ein. Der Himmel hatte unverhofft wieder aufgeklart und die Küstenlandschaft präsentierte sich in wunderschönen Farben.

 


Florence Hill Lookout

 

 

 

 

Und kurz darauf wieder dichter Regenwald, Baumfarne und ein weiterer Wasserfall - das sind die Catlins.

 


 

 

 

 

An der Curio Bay hätten wir gerne übernachtet, nur machte das Wetter gerade wenig Lust auf Camping, andere Unterkünfte waren ausgebucht, also gab es hier lediglich einen weiteren Zwischenstopp. Die Bucht ist bekannt für ihre Pinguine (leider waren keine anwesend) und die steinernen Überreste ehemaliger Wälder am Strand.

 

 

 

An der Curio Bay

Steinerner Überrest eines Baumes

 

 

 

Also fuhren wir weiter durch die Catlins und legten den nächsten Stopp am Slope Point ein, dem südlichsten Punkt der Südinsel. Der Fussweg dorthin führt über Privatgelände, in diesem Fall eine Weide. Der Durchgang ist erlaubt, man wird lediglich angehalten, das Gatter wieder zu schliessen. Hier weht der antarktische Wind, was deutlich an den windgepeitschten Bäumen zu erkennen ist.

 

 

 

 

 

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Windgepeitschte Gräser ...

 

... eine Art "Blechdosen-Leuchtturm" ...

 

... Slope Point 

 

 

Nachdem am Slope Point noch ein Geocache gefunden und ein Travelbug darin abgelegt worden war, fuhren wir weiter zum ca. 25 km entfernten Waipapa Point. Hier gibt es einen richtig schönen Leuchtturm, einen weiteren Geocache und zur grossen Freude auch Seelöwen am Strand.

 

 

 

 

 

 

 

 

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