Fiordland, Milford Sound

 und Queenstown

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer kalten Nacht in Invercargill verliessen wir die Catlins auf der Southern Scenic Route, die uns noch etliche schöne Ausblicke auf Meer und Küste ermöglichte, bevor es in die Berglandschaften des Fiordlands im äussersten Südwesten ging. 

 

(Bilder zum Vergrößern bitte jeweils anklicken) 

 

 

 

 

Surfer in der Colac Bay

 

 

 

Alte Hängebrücke bei Clifden ...

... mit kleiner Kaffeebude

Redcliff Wetland Reserve

 

 

Die zerklüftete Küste des Fiordlands ist von 14 Fjorden geprägt, die bis zu 40 km ins Binnenland hineinreichen, jeweils flankiert von bis zu 2.000 m hohen Bergen mit teilweise schneebedeckten Gipfeln. Von den bekanntesten Fjorden Milford Sound und Doubtful Sound ist lediglich ersterer über eine gute Strassenanbindung erreichbar.

Auch hier ist das Wetter oft regnerisch, wobei im Milford Sound jährlich ca. 7.000 mm Niederschlag fallen (vgl. Köln, mittlere Jahresniederschläge ca. 800 mm). Wir hatten jedoch Glück und schönstes Sonnenscheinwetter, so dass wir drei Nächte im Städtchen Te Anau am gleichnamigen Gletschersee verbrachten, um von dort aus zum Milford Sound zu fahren sowie zu einigen der vielen Naturschönheiten entlang des Scenic Highways. Bei insgesamt über 600 km Wanderwegen im Fiordland ist dies natürlich nur ein kleiner Ausschnitt, aber schon dieser bot uns viele wunderbare Eindrücke.

 

 

 

Lake Te Anau

Die neuseeländischen Green Lipped Mussels

Berglandschaft

 

 

 

Nachdem wir am Vortag in der i-Site in Te Anau Tickets für eine gut zweistündige Bootstour (2:15 h genau gesagt) durch den Milford Sound gebucht hatten, brausten wir am darauf folgenden Morgen in aller Frühe los, da bis dort noch ca. 120 km auf dem Scenic Highway zurückzulegen sind. Wir hatten darauf geachtet, eines der kleineren Boote zu buchen, denn hier gibt es auch richtig grosse Schiffe für 300 oder gar 400 Passagiere, was uns deutlich zu viel ist. So fuhren wir auf der vergleichsweise kleinen "Lady Bowen" mit ca. 40 Passagieren durch den Fjord, was mengenmässig noch im grünen Bereich war.

Die Fahrt durch den Milford Sound war dann traumhaft! Da wir eine recht frühe Tour gebucht hatten, konnten wir schön beobachten, wie die Sonne allmählich die Berggipfel und -hänge erreichte und erleuchten liess – wunderbar!

 

 

 

Milford Sound 

 

 

Da der Milford Sound an etlichen Stellen vergleichsweise schmal ist und die seitlichen Berghänge sehr steil und hoch sind, erlebt man beim Durchfahren des Fjords einen extremen Wechsel von Licht und Schatten, welchen man an Deck auch sehr deutlich spürt: In der Sonne angenehm, im Schatten überraschend kalt.

Und immer wieder gibt es etwas neues Schönes zu erblicken: Wasserfälle mit und ohne Regebogen, schneebedeckte Gipfel, Seebären (-löwen?) ... Am Ende der Tour waren wir uns einig: Das war ein wahres Highlight, keine Minute zu kurz oder zu lange - perfekt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da die Kreditkartentankstelle am Milford Sound leider nicht funktionierte, kamen wir dann am Nachmittag gerade noch so mit den letzten Tropfen Sprit wieder nach Te Anau zurück. Der folgende Tag  bescherte uns zum Glück erneut Sonnenschein und blauen Himmel, so dass wir bei besten Wetterbedingungen noch die wunderschönen Berg- und Waldlandschaften entlang der Milford Route anschauen bzw. erwandern konnten.

 

 

Mirror Lakes

 

 

 

 

 

 

 

Mitten im einsamen Wald: Ein "Kiwi Wire"-Walk!

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Lake Marian Lookout Walk

 

 

 


 

Am Ende dieses zweiten Tages blieb nur die Erkenntnis: Die Milford Road zählt sicherlich zu den schönsten Panoramastrassen der Insel - wer hier nur durchbraust, verpasst einiges an Ausblicken und Naturschönheiten.

 

 

 

 

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