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Für einen Kurzurlaub zum Ende des Sommers
fiel unsere Wahl mal wieder auf die Ostsee.
Und da wir 2 Wochen Zeit hatten, sollten dieses Mal
unbedingt ein paar Tage Hamburg dabei sein.
Schon viel zu oft waren wir bis dato einfach dran vorbeigefahren
und haben zu viele Gelegenheiten verpasst,
uns dort mit einem Herzensmenschen zu treffen.
Immerhin hat es nun endlich mal geklappt, für ein paar
Tage hier zu sein und uns die Stadt, vor allem aber den
Hafen, die Elbphilharmonie und die dicken Pötte anzuschauen.
Da das alles relativ spontan war und wir wegen der Weiterreise
an die Ostsee mit dem Auto dort waren, war die Suche nach einem geeigneten
und bezahlbaren Hotel mit Parkplatz nicht einfach.
Schnell wurde klar, dass wir nur "jwd" fündig werden würden, aber diese
Kröte konnten wir schlucken und buchten uns eine Unterkunft
für 5 Nächte in der "Bettenburg" im weit im Südosten gelegenen
Nettelnburg im Stadtteil Bergedorf.
Der Hotelname klingt schlimm, ist es aber nicht - zumindest nicht,
wenn man sich das 3er-Apartment mit Balkon gönnt anstelle des
winzigen, 9m² kleinen Standard-Doppelzimmers.
In die City ist es natürlich weit - aber man erreicht in wenigen Minuten
zu Fuß den Bahnhof Nettelnburg und hat dort eine sehr gute S-Bahnanbindung
zum Hbf, den man dann in ca. 22 min. erreicht. Das geht doch noch.
Auf dem Weg befinden sich praktischerweise auch eine Bäckerei, in der
man sehr gut frühstücken kann, sowie ein Supermarkt.
Gespannt machten wir uns gleich nach unserer Ankunft am frühen Abend
auf den Weg. Erstes Ziel waren die Landungsbrücken in St. Pauli für einen
ersten Blick auf Hafen, Elbe und Elphi und ein Kaltgetränk bei "StrandPauli".
Da es ein Samstagabend mit gutem Wetter war, war es dort proppevoll
und so bummelten wir zum Essen dann lieber weiter in Richtung Reeperbahn,
wo wir unterwegs die kleine, ruhige, griechische "Taverna Hellas" fanden,
in der wir leckeres Gyros aßen. Den restlichen Abend bummelten wir dann durch
den Kiez, wo bereits zu früher Stunde viel los war.
Fotos habe ich davon nur ein einziges gemacht,
man muss es einfach live erleben!
Aber ich muss sagen, wir waren beeindruckt.

Den nächsten Tag begannen wir mit einem sehr guten Frühstück bei "Schweinske"
im Hbf und bewegten uns dann wieder per S-Bahn runter zu den Landungsbrücken,
um dort die Fähre 62 bis Finkenwerder zu nehmen, quasi eine größere
Hafenrundfahrt, für die auch das normale HVV-Tagesticket
und das Deutschlandticket gelten - feine Sache!
Der Himmel zeigte sich leider nur Grau in Grau, so dass die Bilder
ziemlich düster wirken. Schade, aber live sah es nicht so schlimm aus und ich
fand das alles mega spannend - die Kräne, Container und dicken Pötte.
Ich hatte mich vorher auch ein bißchen schlau gemacht, was so alles
wann in den Hafen eintrudelt. Das ist aber auch nicht in Stein gemeißelt,
mal fällt einer aus bzw. kommt erst viel später und es gibt ja auch
ausfahrende Pötte. Ich wollte da jetzt auch keine Wissenschaft
draus machen - wenn's passt, ist's prima, wenn nicht, dann nicht.
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Erwartete Schiffe.
(Bilder zum Vergrößern jeweils anklicken)
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Blick auf die Elphi von den Landungsbrücken
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An den St. Pauli
Landungsbrücken
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Kräne, dicker Pott und Touri-Raddampfer |

Containerschiff
Elbstrand bei Övelgönne
Pott in Sicht :-)
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Hier hatten wir richtig Glück mit dem pünktlichen Eintreffen der
"Maersk Savannah", einem immerhin 334 m langen
und knapp 43 m breiten Containerschiff - sehr beeindruckend!
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Die Maersk Savannh fährt ein
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An der Endhaltestelle Finkenwerder stiegen wir kurz aus,
da es dort aber nicht viel zu tun und zu sehen gab, nahmen wir
schon bald wieder die nächste Fähre und fuhren zurück zur
Haltestelle Museumshafen Övelgönne.
Hier ist es ganz schön, es gibt ufernahe Restaurants und einen kleinen Strand
und es fuhren noch zwei weitere Containerschiffe vorbei:
Die CMA CGM Mermaid und die
Elbwind.
Beide nicht ganz so groß, aber trotzdem stattlich anzusehen.
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Museumshafen Övelgönne
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CMA CGM Mermaid
Elbwind
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Und wieder Kurs auf Hamburg
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Direkt hinter den Landungsbrücken befindet sich
der Eingang in den 1911 eröffneten Alten Elbtunnel.
Er unterquert in Form von zwei parallel verlaufenden Röhren
auf einer Länge von 426,5 m die Norderelbe und verbindet dabei
die nördliche Hafenkante bei den St. Pauli-Landungsbrücken
mit der Elbinsel Steinwerder. Der Tunnel wird als
öffentlicher Verkehrsweg von Fußgängern und Radfahrern genutzt
und ist kostenfrei (!). Wir sind jeweils mit einem der beiden großen
Aufzüge hinab- und wieder hinaufgefahren - die sind wirklich sehr cool!
Früher wurden in ihnen auch Autos transportiert, um die Elbe zu
unterqueren. Schon etwas ganz besonderes, dieser Tunnel,
wo sonst gibt es so etwas?
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Eintrittskarten für das Miniaturwunderland hatten wir schon
vorab online gekauft, denn das wollten wir unbedingt sehen.
Und ja - es hat sich gelohnt und es war einfach
mega beeindruckend und toll!
Die erste Stunde verflog im Nu, nach 3 Stunden war es dann
doch genug des Guten: Es gibt einfach so viele schöne und
lustige Details zu entdecken, dass man irgendwann
nichts mehr so richtig auf- und wahrnehmen kann.
Und hungrig waren wir dann auch. Zum Glück gibt es dort
auch zu Essen und zu trinken, auch noch am,
späten Abend, das tat dann gut.
Am besten gefallen haben mir das Sambadrom in Rio,
die Formel-1-Rennstrecke in Monaco, Venedig, der Vulkan und
Hamburg mit der Elphi, aus der Musik ertönt und die sich dann
auch für eine Innenansicht öffnet - wirklich toll!
Und der Perito-Moreno-Gletscher war natürlich für uns eine
schöne Erinnerung an unsere diesjährige Patagonien-Reise.
Fazit:
Das MiWuLa ist auf jeden Fall ein Highlight für jegliches Alter!
Könnte gut sein, dass wir hier nicht zum letzten Mal waren,
sollten wir nochmal nach Hamburg kommen!
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Formel
1 - Rennen in Monaco
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Venedig, Perito-Moreno-Gletscher
in Patagonien und das Sambadrom in Rio
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Hamburg
- Landungsbrücken, Elphi von außen und innen u.v.m.
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