Elbphilharmonie, Speicherstadt,
HafenCity

 

 

Die Elbphilharmonie (oder kurz Elphi genannt) ist seit 2017
ein weithin sichtbares Wahrzeichen Hamburgs,
das wir uns natürlich genauer anschauen wollten.
Die architektonisch sehr ansprechende Gestaltung
in Form eines modernen, wellenförmigen Glasaufbaus
auf altem Backsteinmauerwerk ist schon etwas Besonderes.
Ich finde die Elphi toll! :-)

Über eine 82 m lange, gebogene (!) Rolltreppe gelangt man auf die
37 m hohe Plaza, die Aussichtsterrasse und Zugangsbereich zugleich ist.
Wegen ihrer Krümmung kann man das Ende zu Beginn
der 2,5-minütigen Fahrt noch nicht sehen - schon cool.

Wir hatten Glück und mussten noch keinen Eintritt zahlen,
ab Oktober 2026 soll der Zugang zur Plaza jedoch 5,-- € kosten.
Das sollte aber nicht davon abhalten, die Plaza zu besichtigen, denn
der Ausblick ist schon ziemlich genial!
Ein Höhepunkt wäre noch ein Konzert gewesen, um die viel gelobte
Akustik selbst zu erleben, aber leider stand während der Zeit
unseres Aufenthalts eher schwere musikalische Kost auf dem Programm.
Aber vielleicht gibt es ja ein "nächstes Mal"! ;-)

Zu empfehlen ist auf jeden Fall die kurze Fahrt mit der
Fähre 72, die zwischen Elphi und den Landungsbrücken pendelt,
denn der Ausblick vom Wasser aus ist mega!

(Bilder zum Vergrößern jeweils anklicken)



   
Elphi mit Beluga (zum Suchen Bild zum Vergrößern anklicken)

                 
   
            Auf der Plaza ...                                                                                                         ... düstere Gestalten        

                 
   
Ausblick auf Hafen und Speicherstadt
   
 
   
                                                                                                                  Auf der Fähre 72

   
                                                                                                                                
                                                                                      


Die im Hamburger Hafen gelegene Speicherstadt ist der weltweit größte
historische Lagerhauskomplex. Sie wurde von 1883-1927 auf einer rund
26 ha großen Fläche erbaut, ihre Lagerhäuser dienten u.a. der Lagerung von
Kaffee, Tee, Kautschuk, Palmöl, Kakaobohnen und anderen Kolonialwaren.
Die Backsteinspeicherhäuser stehen auf bis zu 12 m langen Pfählen und haben
jeweils auf der einen Seite Anbindung ans Wasser (Fleet) und
auf der anderen Seite an die Straße.
Hier befinden sich heute u.a. neben dem bereits erwähnten
Miniaturwunderland mehrere kleine Museen.
Ein Spaziergang durch dieses Viertel ist sehr empfehlenswert,
im Rahmen einer Barkassenrundfahrt kann man das Viertel
auch vom Wasser aus bewundern. Da wir aber nicht in Eile waren,
entschieden wir uns für Ersteres und spazierten gemütlich durch die Straßen.

   
 
 
   
                     

   
 
   
                          
  
 
              
                                                 

   

  
 
   
                                                      Speicherstadtrathaus                                                      
  
 
   
                                                                                                            
  
 

Von der Speicherstadt bummelten wir weiter in die moderne HafenCity
mit ihren ab 2001 auf ehemaligen Hafenflächen neu errichteten
Wohn- und Geschäftsvierteln. Die Architektur der HafenCity-Bauten
unterscheidet sich krass von der benachbarten Speicherstadt
und wirkt mitunter vergleichsweise kühl.
Dennoch fanden wir den Rundgang interessant, der uns
letztendlich wieder zur Elphi zurückführte.

 

   
                                                                                                                                               

   
                                                                                                                                        
  
 
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