Blankenese & City

 

 

Wir fuhren auch mal ganz weit raus nach Blankenese,
denn auch hier gibt es einiges zu sehen, v.a. aber kann man dort
schön entspannt Pötte gucken, die ja generell nicht so weit in den Hafen
reinfahren. Aber es gibt auch noch das hübsche Treppenviertel, einen
Leuchtturm, den Elbstrand mit Schiffwracks und einen kleinen römischen Garten.
Auf dem Hinweg nahmen wir die S1 ab Hbf (ca. 30 min. Fahrzeit),
aber die Rückfahrt mit dem MetroBus 12 war bedeutend schöner,
da dieser u.a. die Elbchaussee entlangfährt, wo es viele
prächtige Häuser und natürlich die Elbe zu sehen gibt.

Am Bahnhof Blankenese stiegen wir dann in den Minibus 488, auch
„Bergziege“ genannt, der kreuz und quer durch das Treppenviertel bis
hinunter zur Elbe fährt. Man kann natürlich auch durch's Treppenviertel
spazieren, aber fahren ist auch schön :-)
Hier wohnt man wunderschön nobel, überall Luxuskarossen und
schicke Häuser, schmale Straßen und Gassen und natürlich zahlreiche Treppen.
Ja, hier wohnt es sich nicht schlecht.

Am Elbufer gingen wir dann über die Blankeneser Terrasse auf die dem Ufer
vorgelagerte Landungsbrücke, auf der es ein gemütliches, kleines Bistro gibt,
das Ponton op'n Bulln - der perfekte Ort zum
Chillen und Pötte gucken, die hier ganz nah vorüberziehen.

(Bilder zum Vergrößern jeweils anklicken)



   
  Leuchtturm Blankenese                                  Schöner wohnen                                D'r Pott kütt: MSC Anita

                 
   
             

                 
   
    Anina                                                                                                                             Elbsummer
   
 
   

   
   
                                                                                                                

Von dort aus spazierten wir dann am Blankeneser Elbstrand entlang bis zum
Falkensteiner Ufer, wo man bei Ebbe zwei Schiffwracks sehen kann,
die MS Uwe und die MS Polstjernan.
Es war zwar gerade nicht volle Ebbe, aber es reichte,
um beide Wracks deutlich sehen zu können.
Kein großes Ding, aber ich sehe sowas gerne.

   
 Schiffswrack MS Uwe
 
              
                                             Schiffswrack Polstjernan                                              

Nur wenige Meter weiter gibt es noch den kleinen Römischen Garten.
Viel zu sehen gibt es dort zwar nicht, aber wenn man schon mal dort ist,
kann man da auch noch hochsteigen.
Und natürlich kann man noch weiter spazieren, aber wie
schon ein paarmal gesagt:Vielleicht dann bei einem nächsten Mal!
Das Schiff, das auf dem letzten Bild am Wrack vorbeifährt,
konnte leider nicht mehr identifiziert werden,
das kam zu unerwartet.

   
Römischer Garten             

   
 
   
                          
  
 

Natürlich waren wir auch in verschiedenen Stadtteilen der City unterwegs,
wenn auch nicht in allen. Auf der Suche nach etwas Ruhe und Grün
fuhren wir am Morgen unseres letzten Tages zum Bahnhof Dammtor,
wo sich nicht weit entfernt der Park Planten un' Blomen befindet.
Der 47 ha große Park ist Teil eines einstmals die gesamte Innenstadt
umschließenden Grüngürtels, der Anfang des 19. Jahrhunderts
entstanden war. Wir waren hier nur kurz bis zum Japanischen Garten
unterwegs, aber der Park ist wirklich sehr schön und eine Oase
der Ruhe, hier kommen wir ggf. gerne mal wieder hin!

Am Bahnhof Dammtor habe ich durch einen Geocache noch ein
sehr schönes, wenn auch trauriges Denkmal entdeckt:
"Kindertransport – Der letzte Abschied".
Es soll an die Kindertransporte deutscher Kinder, die nach den
Nürnberger Gesetzen als jüdisch galten, erinnern.
Beeindruckend fanden wir auch das Bahnhofgebäude selbst:
Das im Jugendstil erbaute Gebäude wurde 1903 eröffnet,
seine Bahnhofshalle misst rund 112 m in der Länge
und knapp 24 m in der Höhe.

 

                "Kindertrtansport"                        Im Park Planten un' Blomen                                                       

Einen weiteren schnellen Abstecher machten wir per Bus
zum Grünen Bunker (offiziell Hamburg BUNKER genannt) in St. Pauli.
Der monumentale ehemalige Flakturm IV aus dem 2. Weltkrieg wurde
um 5 Stockwerke aufgestockt und mit über 20.000 Bäumen und
Sträuchern in einen grünen Hochgarten verwandelt.
Ein 560 m langer Weg schlängelt sich an der Fassade
entlang nach oben, vorbei an einer kleinen Ausstellung (und einem Geocache)
bis hinauf zum 37 m hohen Dachgarten.
Die wechselnden Ausblicke sind wirklich schön, obwohl sich auch hier
wieder ein Turm ständig ins Biild drängt. ;-)
Hafen, Kräne, Elphi & Co. sind aber leider ziemlich weit entfernt.

Als Fazit hierzu muss ich leider sagen:
Der Bunker war eine Enttäuschung.
Irgendwie hatten wir uns mehr davon versprochen, so wie er überall
angepriesen wird. De facto ist das Ganze insgesamt eine langweilige und
wegen des langen Aufstiegs langwierige Angelegenheit, die die
erbrachte Mühe und Zeit nicht wert ist.
Da ist die Aussicht von der Plaza der Elbphilharmonie weitaus lohnenswerter!

Ok, die Besichtigung ist kostenlos. ABER: Es gibt eine Einlasskontrolle
und es dürfen keine Flüssigkeiten und keine Nahrung mitgenommen werden.
Wir hatten natürlich beides dabei - und Glück gehabt:
Der Kontrolleur hatte gerade Schichtende und offenbar keinen Bock mehr
auf Stress: Er hat die Flasche gesehen und uns durchgewunken.
Sein nachfolgender Kollege hingegen nahm die Vorschriften
sehr ernst, wie wir beim Zurückkommen sehen konnten.

 

   
Grüner Bunker                                 Und wieder der Fernsehturm ...                              Michel & Elphi

   
      ... und schon wieder ... :-D         St. Pauli Stadion und ferner Hafen                                                    
     
  
 

Natürlich sind wir auch kreuz und quer durch City und
Altstadt gebummelt. Besonders schön ist der Rathausplatz
mit dem prächtigen Rathaus und den Alsterarkaden.
 

   
                                                                                                            
  
 
   
                                                                                                                                               

Das Mahnmal St. Nikolai in der Altstadt ist eine eindrucksvolle
Kirchenruine, die heute als zentraler Erinnerungsort für die Opfer
von Krieg und Gewaltherrschaft der Jahre 1933–1945 dient.
Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche weitgehend zerstört, lediglich
der markante, rauchgeschwärzte Turm, der Chorraum und
Teile der Außenmauern blieben erhalten.

 

   
                                                                                                                                        
  
 
   
                          
  
 

Unser Fazit zu Hamburg:

Hamburg hat uns super gefallen, insbesondere die weitläufigen Hafenanlagen
mit ihren Kränen und großen Schiffen, aber natürlich auch das Elbufer,
die Elbphi, die Speicherstadt und die vielen anderen Sehenswürdigkeiten.
Der Besuch des Miniaturwunderlands war auf jeden Fall ein Highlight,
das wir wahrscheinlich sogar wiederholen würden.
Die Lage der Unterkunft war jetzt natürlich nicht top, aber da die
S-Bahnen die meiste Zeit im 10-Minuten-Takt fahren (ein Traum!),
hat uns das von nichts abgehalten.
Beim nächsten Mal würden wir dann aber vorzugsweise mit der
Bahn anreisen, damit das Parkplatzproblem wegfällt und wir
etwas zentrumsnaher unterkommen können.
Hamburg – sehr gerne wieder!

 

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Und nun geht's weiter an die Ostsee -->

     
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