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Wie bereits erwähnt ist El Chaltén ein hervorragener Ort für
Bergwanderungen am Fitz-Roy-Massif. Da dieses Teil des Nationalparks Los
Glaciares ist, fällt hierfür natürlich Eintritt an. Einzige Ausnahme
ist der Wasserfall Chorrillo del Salto: Wer ein Auto
hat, kann auf einer Schotterstraße bis zu einem kleinen Parkplatz
fahren, von dem es nur noch ca. 500 m Fußweg sind. Wer kein Auto hat und
sich den Eintritt für den Nationalpark sparen möchte, geht an der Straße entlang.
Ansonsten gibt es auch einen Wanderweg für diejenigen, die
ohnehin schon ein Ticket haben. Lange Rede, kurzer Sinn: Wer eh nur den
Wasserfall sehen kann/möchte, kann dies (aktuell!) auch ohne Eintritt in den NP
machen. Er ist auf jeden Fall ganz schön - aber ehrlich gesagt: Es kommt
immer drauf an, wie viele und welche Wasserfälle man bereits gesehen
hat. Aber wenn man doch schon mal hier ist, warum darauf verzichten. ;-)
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Fahrt zum Wasserfall
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Eintrittskarten für den Nationalpark Los Glaciares erhält man
ausschließlich online.
Ich fand die Infos dazu etwas verwirrend, denn ich dachte, man könne
auch direkt an den Büdchen an den Eingängen bezahlen. Das dachten auch
viele andere, darum standen an dem Büdchen, an dem ich war, noch etliche
andere und waren mit ihren Handys zugange. Das ist etwas umständlich und
wenn man seinen Reisepass nicht dabei hat, weiss ich auch nicht - man
muss sich nämlich online persönlich registrieren, also mit der
Reisepassnummer, um das Ticket zu kaufen.
Entgegen anders lautender Infos, die ich vorher auf Youtube gehört
hatte, ist es aber keineswegs so, dass man für jede Wanderung an anderen
Parkeingängen einzeln bezahlen muss. Das erworbene Ticket gilt für den
gebuchten Tag für alle Wanderungen im Nationalpark, auch wenn man vorab
bei der Online-Buchung ein Gate ankreuzen muss, an dem man startet. Ich
war auch irritiert, aber es war dann später bei der zweiten Wanderung alles ok mit dem zuvor am anderen Gate
erworbenen Ticket.
Ich hatte mich für die überschaubare Wanderung zu den
Miradores Lago Capri und Fitz Roy entschieden
und diese kann ich auch wirklich empfehlen, auch wenn ich selbst leider
natürlich kein optimales Wetter hatte: Die Wolken hüllten die Gipfel leider die
ganze Zeit über ein, was sehr schade war. Dennoch haben mir die
Ausblicke sehr gefallen, vor allem auf den Gletscher.
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Eine weitere Wanderung am anderen Ende von El Chaltén zum
Mirador de los
Cóndores und zum Mirador de las Águilas ist relativ kurz und einfach zu
machen - aber "einfach" ist immer relativ: Im ersten Teil geht es schon
sehr steil bergauf. Vom Mirador de los Cóndores hat man vor allem
einen tollen Blick auf das Tal und den Ort.
- Und ja, der Condor kam, aber
zu weit entfernt für ein Foto, zum Glück hatten wir den schon in Peru
gesehen.. ;-) Den zweiten Aussichtspunkt fand ich aber
noch schöner, da er einen herrlichen Blick auf die weite Ebene, den Lago
Viedma und Berge bietet.
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Mirador de los
Condores
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Mirador de las Águilas
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Am folgenden Tag fuhren wir wieder zurück nach El Calafate. Wir
begegneten wieder etlichen Guanakos am Straßenrand und auch
einem Fuchs. Der Lago Argentino zeigte sich mit
unbeschreiblichen Türkisfarben, es war der Hammer und an den
Bildern wurde nichts verändert. Einfach wunderschön!
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Rückfahrt nach El Calafate
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Lago Argentino - Traum in Türkis
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Weiter geht's nach Puerto Natales / Chile -->
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