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Eines oder besser gesagt DAS Highlight der Region um El Calafate
ist der berühmte Perito-Moreno-Gletscher.
Mit einer Länge von 30 km und einer Eisfläche von 254 km² ist er einer
der größten Auslassgletscher des Südlichen Patagonischen Eisfelds, des
größten Gletschergebiets der südamerikanischen Anden.
Entgegen den meisten Gletschern der Region zieht sich der Perito-Moreno
nicht zurück, sondern wächst weiter an.
Wir waren also sehr gespannt und machten uns
zeitig am Morgen mit dem Mietwagen auf den Weg in den Nationalpark Los
Glaciares zum etwa 80 km von El Calafate entfernten Gletscher. Durch die
weite Landschaft und entlang des türkisfarbenen Lago Argentino
zu fahren
war traumhaft. Ein wenig erinnerte uns der See an den Lake Pukaki auf
Neuseelands Südinsdel, aber hier ist die Landschaft einfach noch weiter
und noch spärlicher bewohnt. Doch man darf sich nicht täuschen lassen -
es leben dort sehr wohl Menschen und es wird Landwirtschaft
betrieben, wie man an den Zäunen zu beiden Seiten der Straße sehen kann.
Nutztiere sahen wir hier jedoch nicht, die waren wohl weit, weit weg.
Den Eintritt für den Nationalpark konnte man
übrigens ausschließlich mit Kreditkarte bezahlen. Irgendwie scheinen
sich die Zahlungsmodalitäten öfters zu ändern, denn ich hatte zuvor noch
etwas anderes gelesen. Man sollte also für jede Option der Bezahlung
gerüstet sein.
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Schopfkarakara (Caracara plancus plancus)
Aschenbecher :-D
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War das Wetter am Morgen noch wunderbar gewesen,
zog es sich leider immer weiter zu, je näher wir unserem Ziel kamen - was
unsere Begeisterung jedoch nicht dämpfen konnte, vor allem als völlig
unverhofft auf einmal kleine Mini-Eisberge in Sicht kamen! Das hatten wir
jetzt gar nicht erwartet! :-)
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Eisberge
in Sicht ...
... und Gletscher mit Regenbogen im "Mystic Mode"
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An einem Aussichtspunkt baten wir jemanden, ein
Foto von uns zu machen. Das Schild neben mir hatte ich noch gar nicht
angesehen - ich dachte, es ging hierbei um den Gletscher. Aber nein -
wie ich erst später herausfand: Es geht mal wieder um die
Falklandinseln, auf Spanisch Islas Malvinas. Wie bereits erwähnt,
dieser Stachel sitzt noch immer tief.
Am Ende der Straße befindet sich dann ein großer
Parkplatz und ein Shuttle-Bus bringt einen noch ein Stück weiter den
Berg hinauf, wo gut ausgebaute Holzwege angelegt sind,
von denen man tolle Ausblicke auf den Gletscher genießen kann.
Wir schauten uns hier zunächst nur kurz um, da wir am Vortag in El Calafate
noch eine einstündige Bootsfahrt auf dem Lago Argentino zum Gletscher
gebucht hatten, d.h. wir mussten erstmal wieder ein Stückweit
zurückfahren.
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Die Bootsfahrt hatte ca. 40,-- US$ p.P. gekostet
und war gut gebucht. Ich war froh, eine Mütze dabei gehabt zu haben,
denn der Wind bläst schon eisig, wenn man draußen an Deck steht.
So ging es vorbei an im Wasser treibenden Eis"bergen" und
Eisschollen bis nahe an die Gletsscherkante. Und ich kann nur sagen - WOW!
Wie
beeindruckend! Die Gletscherwand ist ca. 15 m hoch und wenn man so was
(so wie wir) zum ersten Mal sieht, ist es einfach ohne Worte, also fast. ;-)
Ich hätte mir die Kante und Oberfläche viel glatter vorgestellt, aber beide
Flächen waren extrem gezackt und scharfkantig. An einigen Stellen
schimmerte das Gletschereis in Blautönen, unbeschreiblich!
Und dann diese Geräusche im Eis! Auf einmal
knallte es regelrecht wie ein Gewehrschuss und man hörte, wie Eismassen
im Gletscher abbrechen. Dann ein Grollen, Poltern - und wir sahen Eis an
der Gletscherkante abbrechen und ins Wasser fallen. Faszinierend und
unheimlich zugleich, zu sehen und zu hören, wie hier die Naturkräfte
arbeiten und wirken, ein unvergessliches Erlebnis.
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Im Anschluss an diese Bootstour waren wir jedenfalls ziemlich geflasht,
sind aber natürlich nochmal hochgefahren zu den
Holzstegen, um die Ausmaße
dieses riesigen Gletschers
nochmal von oben zu bestaunen.
Schon extrem, wie groß diese Eismasse ist!
Und wie schön, dass sie in einen See mündet -
es sieht einfach unbeschreiblich toll aus!
Und dazu wieder diese Geräusche im Gletscherinnern -
ein wahrlich eindrückliches Naturereignis!
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Bye-bye Gletscher :-)
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Zufrieden und "gletscher-gesättigt" fuhren wir
wieder zurück nach El Calafate.
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hilft nur Vergrößern ...
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