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Der Torres del Paine
Nationalpark war der eigentliche Auslöser für diese Reise. Wie bereits
geschrieben wurde unsere Planung durch unsere Stornierung der drei
eigentlich angedachten Übernachtungen auf dem Lake Pehoe Campingplatz
innerhab des Parks etwas über den Haufen geworfen. So mussten wir von Puerto
Natales aus in den Park fahren, den wir eigentlich für vier Tage gebucht
hatten. Aufgrund der Entfernung und dem Straßenzustand waren wir
letztendlich lediglich an zwei Tagen im Park. Zuerst mit nicht so gutem
Wetter, aber beim zweiten Mal hatten wir viel Sonnenschein und weniger
Wolken. :-)
Es gibt zwei Zufahrtswege in den Nationalpark:
Die asphaltierte Ruta 9 via Cerro Castillo und die etwas kürzere
Schotterstraße Y-290 mit zahlreichen Schlaglöchern. Die Fahrzeit
bleibt sich in etwa gleich, denn auf der Schotterstraße ist mit einem
Auto wie unserem Mietwagen kaum mehr als Tempo 40-50 km/h möglich, und
das auf über 90 km. Da wir ja zweimal im Park waren, fuhren wir beide
Möglichkeiten. Fazit: Die Anfahrt über die Schotterstraße bietet
landschaftlich schönere Blicke - aber wenn es zu bewölkt ist, hat man
nicht viel davon. Zum Glück wählten wir beim 2. Mal, als das
Wetter wirklich gut war, diese Variante und konnten die Panoramen voll
genießen. Schon traumhaft! Aber die Schotterpiste ist auch wirklich anstrengend zu fahren,
wenn man nicht gerade einen Toyota hilux o.ä. fährt. Es gibt unzählige
Schlaglöcher, vor allem wenn man mal denkt "hey, jetzt sieht die
Straße ja mal gut aus!" Lieber immer langsamer bleiben und überholen lassen.
Innerhalb des Parks gibt es aber ohnehin nur Schotterpisten.
Folgende Bilder sind nun eine Mischung aus beiden Tagen im Nationalpark, man wird es am Grad der Bewölkung erkennen.
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Lago del Toro
Lago Sarmiento de Gamboa
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Vorsicht, Nandus
Ruta del Fin del Mundo Vorsicht,
Pumas
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Lago Amarga
Lago Sarmiento
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Mirador Lago Nordenskjöld |

Lago Pehoe
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Im Park fuhren wir noch einen Abstecher zum
Lago Grey Hotel, da man dort Bootstouren zum gleichnamigen Gletscher
buchen kann. Das wäre noch ein Top-Highlight gewesen, aber leider,
leider waren die Vormittags-und die Mittagstouren auf Tage hin ausgebucht
und die späte Tour war zu spät für uns, da wir danach ja noch >100 km
nach Puerto Natales hätten zurückfahren müssen - und davon >90 km auf
der Schotterpiste mit zahlreichen Schlaglöchern ...
Ja, die Streichung des Pehoe Campingplatzes aus
unserem Plan machte uns somit einen weiteren Strich durch die
Rechnung, es war jammerschade.
Draußen am Ufer des Lago Grey dann ein kleiner Lichtblick: Ein gestrandeter Eisberg, nicht allzu weit
entfernt. Aber leider
durfte ich da aus Gründen nicht mehr hin. Womöglich DIE (einzige!) Möglichkeit in meinem
Leben, einem Eisberg mal so nahe zu sein. Auch nichts. Schade. :-(
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Eisberg in Sicht!
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Weiteres Pech gab's am Mirador Salto Grande
(Wasserfall): Wir haben es an zwei Tagen versucht, zweimal scheiterte es an
einem Parkplatz. Erinnert uns stark an Kanada, wo uns Ähnliches passiert ist.
Schlimm, dasss der Tourismus heutzutage einfach so extrem ist bzw.
die Gegebenheiten nicht entsprechend auf die Bedürfnisse angepasst
werden. Aber teuren Eintritt kassiert man trotzdem gerne.
Aber so wirklich schlimm war das jetzt auch wieder nicht:
Wir haben schon so viele Wasserfälle gesehen, da wird dieser
mit den Besten eher nicht mithalten können.
Als Ausgleich entpuppte sich ein Ausblick am Explora Patagonia
Hotel (ehemals Mirador Salto Chico, wurde aber anscheinend zugebaut),
von dem wir nicht zu viel erwartet hatten, als ein kleines Highlight
mit wunderschönem Blick auf türkisfarbenen See mit Bergpanorama. :-)
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Grey Gletscher
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Lago Pehoe
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Mirador am Explora Patagonia Hotel, Lago Pehoe
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Wasserfall Salto Grande am Lago Pehoe aus der
Ferne
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Lago Figueroa
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geht's zur Höhle des Mylodons -->
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