Koh Samui - Maenam Beach

 

 

 

Unser Flug ging mit Emirates via Dubai nach Bangkok, wo wir einen zeitlichen "Sicherheitspuffer" von gut
drei Stunden für unseren Anschlussflug mit Bangkok Airways nach Koh Samui eingeplant hatten.
Zwar mussten wir die Immigration in BKK erledigen, unser Gepäck wurde aber praktischerweise direkt durchgeroutet,
so dass wir dieses dann erst auf Samui vom Gepäckband einsammeln mussten (hier galt es lediglich zu beachten,
am internationalen Gepäckband zu warten, nicht bei "domestic", da das Gepäck ja noch durch den Zoll musste).
Das hat zum Glück auch alles bestens geklappt und ich möchte zum Gepäck noch anmerken:
Wir haben es diesmal für die zwei Wochen unseres Aufenthalts mit lediglich einem großen Rucksack geschafft,
der aufgegeben werden musste. Dieser hat 12,5 kg gewogen und es war immer noch zu viel - da geht also
nächstes Mal noch was! Nur mit Handgepäck zu reisen wäre die noch bessere Option.

Unser Ziel auf Samui war das westliche Ende des Maenam Beach im Bereich zwischen dem Fähranleger
und den Felsen am Strandende. Hier gibt es aktuell zwei Strand-Resorts, von denen wir uns
für das Coco Palm Beach entschieden haben. Zwar hatten wir dort keinen Beachfront Bungalow,
aber die „Deluxe Bungalows“ im tropischen Garten sind auch sehr schön, mit großzügiger
Veranda ausgestattet und vor allem nicht zu nah aneinander gebaut, so dass man dort in Ruhe
lesen und chillen kann. Das Schönste dabei waren die natürlichen Geräusche des Gartens:
Die exotischen Rufe der Tropenvögel, das Zirpen der Zikaden und die abendlichen Rufe des Tokeh,
den wir aber leider nie zu Gesicht bekamen.
Man sagt, wenn er öfter als 7x ruft, soll es Glück bringen – hat er aber nicht. :-D

(Bilder zum Vergrößern bitte jeweils anklicken)

 

 

 

 

 

 

Coco Palm Beach Resort

 

 

 

 

 

 

Der Strandabschnitt hier ist wirklich wunderschön!
Es gibt etliche Palmen, die angenehmen Schatten spenden, und der Strand ist nicht übervölkert.
Der Sand ist allerdings grobkörnig, was das Gehen etwas beschwerlich macht,
zumal der Strand recht steil ins Meer abfällt. Und dazu muss ich sagen: Schade, das war nicht immer so.
Wir erinnern uns, dass der Strand 2005 ebener und breiter war und dass es mehr Palmen
gegeben hat. Heute hat man nach 2-3 Metern im Meer schon keinen Boden mehr unter den Füßen,
so steil ist es geworden. Schwimmen kann man hier aber prima.
Es bleibt nur zu hoffen, dass sich der Trend des Strand-Schwundes (der ja weltweit an vielen Stränden
zu beobachten ist) hier nicht fortsetzen wird. Es wäre zu schade.

 

Maenam Beach 

 

 

 

 

Nur etwa 250 m Strand trennen das Resort von den Felsklippen und der davor befindlichen
Strandbar Black Rose, die von Mittags bis spät abends kühle Getränke, Cocktails und lokale Gerichte anbietet.
An dieser Stelle am Felsen war auch bei unserem ersten Aufenthalt 2005 schon eine Bar,
die jedoch ausschliesslich abends geöffnet hatte und nur Getränke anbot.
Dennoch war sie damals wie heute unser bevorzugter Aufenthaltsort am Abend - wir haben uns
jedenfalls sehr gefreut, dass es nach den Pandemie-Jahren hier noch eine Strandbar gibt
und dass sie genau so gemütlich ist wie damals - und die Leute, die hier arbeiten, sind super nett!
Wir haben tatsächlich jeden Abend hier gegessen und ich kann nur sagen, dass jedes Gericht
sehr lecker schmeckte. Dazu ein kühles Chang oder Singha, das Rauschen des
Meeres und natürlich Reggae-Musik - perfekt! Seit 2022 sind Verkauf und Konsum von Marihuana
in Thailand ja offiziell erlaubt, d.h. auch darauf muss hier nicht verzichtet werden.

Unterwegs zur Black Rose Bar 

 

 

 

 

 

 

 

 

Direkt neben der Black Rose Bar befinden sich übrigens die Ruinen des Home Bay Resorts - doch dazu später.
Und genau dazwischen wird derzeit ein Kanal gebaut. Was das genau für ein Projekt ist
und ob es dem Strand und der Bar schaden wird, war nicht herauszufinden.
Auf der Facebook-Seite der Black Rose Bar sind wir schließlich
etwas schlauer geworden, auch bezüglich der Frage, wo Sand und Palmen geblieben sind:
Es hat hier wohl in den letzten Jahren hohe Flutstände mit hohen Wellen gegeben,
die viel Sand weggeschwemmt haben. Der Klimawandel lässt grüßen ... :-(

 

 

Kanal-Bau zwischen Black Rose und Home Bay

 

 

 

 

Direkt hinter der Black Rose Bar führt eine Treppe die Felsen hinauf zu einem schönen
Aussichtspunkt mit einem kleinen Chedi. Von hier oben kann man einen tollen Ausblick
auf das Meer und den Maenam Beach geniessen. Hinter dem Chedi kann man abends zumindest noch
einen kleinen Blick auf den Sonnenuntergang hinter der Felsklippe erhaschen.

 

Chedi ...

 

... mit Ausblick und Sonnenuntergang

 

 

 

Ein bisschen Geocaching durfte auch nicht fehlen, war es doch eine Premiere für mich in Thailand.
So führte mich eine Geocaching-Runde entlang der Hauptstraße u.a. am Maenam Morning Market vorbei.
Dieser ist vor allem für lokale Bedürfnisse ausgerichtet und somit nicht touristisch.
Allerdings ist er auch recht klein und von daher nur wirklich interessant, wenn man noch nicht
viele bzw. keine einheimischen Märkte gesehen hat.

Auf Höhe des Maenam Resorts gelangte ich wieder an den Strand, der gerade sehr schmal war,
da die Flut ihren Höchststand erreicht hatte, so dass sich die Menschen unter den
Schatten spendenden Palmen geradezu drängten. So schmal wird der Strand am Coconut Palm Beach bei
Flut zum Glück nicht. Das Gehen in dem grobkörnigen Sand ist recht beschwerlich, vor allem an
Stellen, wo er zudem noch steil abfällt. Man kommt an einigen Resorts und Unterkünften vorbei,
auch an einem weiten Areal mit einer entweder noch im Bau befindlichen oder bereits vor
ihrer Fertigstellung wieder aufgegebenen Bungalow-Anlage, ein weiterer Lost Place also,
aber wenig interessant.
Kurz vor dem Fähranleger führte mich ein Geocache noch zur kleinen Tempelanlage Wat Na Phra Lan,
die ich sonst womöglich gar nicht gesehen hätte, obwohl sie so nah am Coconut Palm Beach liegt.

 

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Stairway to heaven ... *träller*

 

 

Tempelanlage Wat Na Phra Lan

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lamai Beach Bangkok

 

 

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